Ölpreise steigen leicht nach anfänglichen Verlusten: Eine gemischte Gemengelage

Am Ende einer Woche mit schwankenden Ölpreisen zeigten Rohstoffe am Freitag eine leichte Erholung. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Februar-Lieferung legte um 40 Cent zu und notierte bei 60,22 US-Dollar. Auch der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Januar-Lieferung erhöhte sich um 41 Cent auf 56,56 US-Dollar.
Diese Preisbewegungen folgen auf Berichte über einen Angriff der Ukraine auf einen Frachter im Mittelmeer, der zur sogenannten russischen Schattenflotte zählen soll. Russland nutzt diese Flotte zur Umgehung westlicher Sanktionen, was die geopolitische Komplexität im Rohölmarkt erhöht.
Nichtsdestotrotz verzeichnen die Ölpreise im Vergleich zum Wochenbeginn einen Rückgang. Haris Khurshid, Chief Investment Officer bei Karobaar Capital LP, betont, dass das vorherrschende Thema auf dem Ölmarkt das strukturelle Überangebot sei. Diese Marktübersättigung lasse geopolitische Spannungen, einschließlich des Ukrainekriegs und der Situation in Venezuela, in den Hintergrund treten.

