Nvidia setzt bedeutendes Zeichen mit Milliardeninvestition in britische KI-Start-ups
Nvidia, der weltweit führende Konzern im Bereich der öffentlichen Unternehmen, hat kürzlich bekannt gegeben, dass er 2 Milliarden Pfund (2,3 Milliarden Euro) in britische Start-ups im Bereich der künstlichen Intelligenz investieren wird. Diese Zusage reiht sich in eine Vielzahl weiterer Investitionen von Technologieunternehmen ein, die während des Besuchs von US-Präsident Donald Trump in Großbritannien bekannt gegeben wurden. Diese Entwicklungen rücken das Vereinigte Königreich in dieser Woche in den Mittelpunkt des KI-Weltgeschehens.
Im Rahmen von Trumps Staatsbesuch konnte die britische Regierung Investitionen in Höhe von insgesamt 150 Milliarden Pfund (172,2 Milliarden Euro) sichern, verteilt auf die Technologiebereiche, Finanz- und Energiesektoren des Landes, was über 7.600 neue Arbeitsplätze schaffen soll.
Die Private-Equity-Gruppe Blackstone hat sich verpflichtet, in den kommenden zehn Jahren 100 Milliarden Pfund (114,8 Milliarden Euro) zu investieren, während Microsoft 22 Milliarden Pfund (25,25 Milliarden Euro) zugesagt hat. Auch Nvidia-CEO Jensen Huang hat im Vereinigten Königreich an Veranstaltungen mit dem US-Präsidenten sowie anderen führenden Persönlichkeiten aus dem Silicon Valley teilgenommen.
Unter den neuen Initiativen hat Nvidia zugesagt, bis zum Ende des Jahres 2026 insgesamt 11 Milliarden Pfund (12,6 Milliarden Euro) in den Bau von KI-Fabriken im Vereinigten Königreich zu investieren, mit Partnern wie CoreWeave, Microsoft und Nscale. Zudem wird das Unternehmen seine Anstrengungen im Bereich Quantum Computing verstärken. Die zusätzlichen 2 Milliarden Pfund der jüngsten Zusage sollen zur Unterstützung des Start-up-Ökosystems im Land eingesetzt werden.
Nvidia betonte, dass dieses Kapital eingesetzt werde, um das Wirtschaftswachstum zu fördern, innovative KI-Technologien zu entwickeln, neue Unternehmen und Arbeitsplätze zu schaffen und das Vereinigte Königreich in die Lage zu versetzen, auf dem globalen KI-Markt wettbewerbsfähig zu sein. Nvidia hob hervor, dass die Skalierung von KI-Unternehmen im Land durch den begrenzten Zugang zu Supercomputing, eingeschränktem Risikokapital außerhalb Londons, steigenden Energiekosten und dem erschwerten Zugang für risikokapitalfinanzierte Unternehmen zu führenden akademischen Institutionen, wo viele Forscher auch Unternehmer sind, erschwert wird.
Um diese Herausforderungen zu überwinden, arbeitet Nvidia mit Risikokapitalinvestoren wie Accel, Air Street Capital, Balderton, Hoxton Ventures und Phoenix Court zusammen, um Kapital und KI-Infrastruktur für Start-ups, Forscher und Entwickler bereitzustellen. Die Investitionen fokussieren sich dabei auf standortstarke Hubs, darunter London, Oxford, Cambridge und Manchester.

