Mit einer Einbruchs- und Diebstahlversicherung für den Notfall vorsorgen

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Für die meisten Menschen ist es ein wahres Horrorszenario: Man kommt nach der Arbeit nach Hause und findet die Wohnungstür aufgebrochen vor. Im Inneren zeigt sich ein Bild der Verwüstung, weil dreiste Diebe das Hab und Gut nach Wertsachen durchsucht haben. Leider ist das bei weitem kein Einzelfall: Im Jahr 2019 wurden deutschen Versicherungen 95.000 Wohnungseinbrüche gemeldet. Sind Geld, Schmuck und andere kostbare Gegenstände verschwunden und schwere Schäden an Fenstern, Türen und Möbeln entstanden ist im wahrsten Sinne des Wortes guter Rat teuer. Vor allem dann, wenn der Mieter oder Eigentümer keine Einbruchs- und Diebstahlversicherung abgeschlossen hat.

Warum eine Einbruchsversicherung so wichtig ist

Ein Einbruch ist aus mehreren Gründen eine unangenehme Sache. Zunächst einmal geht es darum, den finanziellen Verlust einzuschätzen. Oftmals sind mit dem Verbrechen auch Renovierungsarbeiten verbunden, wenn zum Beispiel die Eingangstüre schwer beschädigt oder ein Fenster eingeschlagen wurde. Auch mit der Einrichtung gehen Kriminelle alles andere als vorsichtig um. In ihrer Hast möglichst viel vom Hab und Gut des Opfers mitzunehmen, reißen sie Schubladen heraus und so manches Liebhaberstück landet auf dem Boden.

Außer den finanziellen Auswirkungen, die ein Einbruch mit sich bringt, sitzt bei vielen Opfern der Schock tief. Die eigenen vier Wände bedeuten ein Refugium und Sicherheit. Wird im Eigenheim eingebrochen, stehen diese wichtigen Aspekte in Frage. Das führt mitunter zu schwerwiegenden psychischen Folgen. Schlafstörungen vermehren sich nach dem Delikt ebenso wie Depressionen und immer wieder kehrende Gedanken. Eine Einbruchs- und Diebstahlversicherung kann bei der Aufarbeitung des Verbrechens zwar nicht helfen, sie ersetzt jedoch wenigstens den finanziellen Schaden.

Dass die Wahrscheinlichkeit, eine Einbruchs- und Diebstahlversicherung in Anspruch zu nehmen, groß ist beweisen diese Zahlen:

  • In deutschen Haushalten wird alle fünf Minuten ein Einbruch verübt. Erfreulicherweise sind die Zahlen rückläufig: Während im Jahr 2017 noch 116.540 Einbrüche verzeichnet wurden, waren es wie bereits erwähnt 2019 unter 100.000
  • Im Durchschnitt entsteht Betroffenen ein Schaden in der Höhe von 3.200 Euro
  • Nur 18,1 Prozent der Eigentumsdelikte werden aufgeklärt. Die Chancen, den Schuldigen zu Rechenschaft zu ziehen und auf Schadenersatz zu pochen, sind also gering

Schutz bei Einbruch und Diebstahl

Manche Menschen verwenden die Begriffe Einbruch und Diebstahl, wenn sie ein und dasselbe Delikt meinen. Doch vor dem Gericht und auch vor manchen Versicherungen gibt es einen Unterschied. Als einfachen Diebstahl bezeichnet man, wenn sich ein Krimineller Zugang zum Eigenheim verschafft, ohne dabei die Wohnungstür aufzubrechen oder ein Fenster einzuschlagen. Das passiert zum Beispiel, wenn der Verbrecher an der Türe klingelt, der Wohnungseigentümer öffnet und der Dieb die Bewohner bedroht und so Zugang erlangt. Ein weiteres Beispiel: Man ist im Supermarkt in ein Gespräch vertieft und merkt nicht, dass die Handtasche samt Schlüssel gestohlen wurde. Bis man zu Hause eintrifft, ist die Wohnung leergeräumt. Viel häufiger passiert ein Einbruchsdiebstahl: Dabei wenden die Täter Gewalt an, um in die Wohnung oder das Haus zu gelangen.

In der Regel sind diese Delikte in der Hausratsversicherung abgedeckt. Sie bezahlt auch bei Feuer, Wasser-, Sturm- und Hagelschäden. Bevor man sich durch die Unterschrift auf einem Vertrag über einen längeren Zeitraum an ein Versicherungsunternehmen bindet, lohnt es sich die Bedingungen genau zu studieren. Bei den meisten Polizzen ersetzt die Versicherung im Falle eines Einbruchs den Neuwert der entwendeten Gegenstände. Besonderes Augenmerk sollte auf die Entschädigungsobergrenze gelegt werden. In jedem Vertrag ist eine Versicherungssumme festgelegt. Bei einem Einbruch werden jedoch nicht Schäden in dieser Höhe, sondern nur in einem bestimmten Prozentsatz ersetzt. Hat man seine Einrichtung zum Beispiel auf 100.000 Euro versichert und die Versicherung bezahlt bei Einbruch 25 Prozent der Höchstsumme, bekommt man maximal 25.000 Euro ersetzt.

Die maximale Versicherungssumme wird auf zwei Varianten berechnet. Üblich ist, für jeden Quadratmeter Wohnfläche einen Wert von 650 Euro anzunehmen. Bei einer 70 Quadratmeter großen Wohnung wären das 45.500 Euro. Wird bei einem Einbruch davon nur ein Höchstwert von 25 Prozent ausgezahlt, sind das nicht einmal 12.000 Euro. Hat man eine teure HiFi-Anlage, einen großen Fernseher, Laptop zu Hause stehen kann es sein, dass diese Summe nicht ausreicht. Bei exquisit eingerichteten Häusern und Wohnungen ist daher eine Inventarliste zu empfehlen. Darin wird der Preis aller teuren Gegenstände aufgelistet und die Versicherungssumme entsprechend erhöht.

Ein Vergleich lohnt sich vor dem Abschluss

Dank Internet ist die Suche nach einer passenden Hausratsversicherung, die auch Einbruch und Diebstahl abdeckt, so einfach wie nie zuvor. Die Geheimnisse der Einbruch- und Diebstahlversicherung uncovered hat ein innovatives Versicherungsunternehmen aus den USA aufgedeckt, das mittlerweile auch in Deutschland angekommen ist. Bei Lemonade ist es möglich, die Polizze online abzuschließen. Dabei hilft die charmante virtuelle Assistentin Maya, die genau die richtigen Fragen stellt, damit Kunden zum perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Produkt kommen. Das Unternehmen bietet einen umfassenden Schutz für alle in den eigenen vier Wände aufbewahrten Gegenstände. Mit der speziellen Fahrradklausel bedient es Kunden, die gerne mit dem Bike unterwegs sind. Auch andere teure Gegenstände kann man bei Lemonade zusätzlich versichern.

Von der Konkurrenz hebt sich dieses Versicherungsunternehmen durch die Giveback Aktion ab. Ein Teil der bezahlten Prämien kommt einem karitativen Zweck zugute. Wofür die Summe verwendet wird, entscheiden Kunden selbst. Lemonade ist eine gute Option für Kunden, die gerne ihre Geschäfte online erledigen und in Versicherungsfragen wenig Wert auf persönlichen Kontakt legen. Schadensfälle werden über eine praktische App gemeldet, In rund einem Drittel der Fälle zahlt das Unternehmen ohne große Rückfragen die Schadenssumme aus.

Finanzen / Versicherungen
15.05.2020 · 08:13 Uhr
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