Minecraft Dungeons 2 angekündigt: Der Nachfolger erscheint noch 2026 für alle großen Plattformen
Die Minecraft-Welt bekommt Zuwachs – und diesmal nicht in Form eines Updates oder einer neuen Dimension, sondern eines vollwertigen Nachfolgers. Mojang Studios kehrt gemeinsam mit Double Eleven in das isometrische Dungeon-Abenteuer zurück, und wer beim ersten Teil Hunderte von Stunden mit Beute sammeln und Horden bekämpfen verbracht hat, dürfte beim Namen Minecraft Dungeons 2 bereits aufhorchen. Was das Spiel verspricht, klingt nach deutlich mehr als einem simplen Aufguss.
Offiziell bestätigt: Minecraft Dungeons 2 kommt 2026
Nach Berichten, dass die Entwicklung bereits 2023 begonnen hatte, ist es nun offiziell: Xbox Game Studios hat Minecraft Dungeons 2 angekündigt. Entwickelt wird der Nachfolger erneut von Mojang Studios in Zusammenarbeit mit Double Eleven – dem Studio, das schon beim Originalspiel maßgeblich beteiligt war. Der Titel erscheint noch im Jahr 2026 für Xbox Series X/S, PlayStation 5, PC, Nintendo Switch und die Nintendo Switch 2. Besonders erfreulich für Abonnenten: Das Spiel wird vom ersten Tag an im Game Pass verfügbar sein und außerdem Xbox Play Anywhere unterstützen, womit du einmal kaufst und auf mehreren Plattformen spielst. Auf Steam ist Minecraft Dungeons 2 bereits auf der Wunschliste verfügbar, auch wenn konkrete Details bislang noch rar gesät sind.
Neue Gefahren, neue Welten – was die Story verspricht
Inhaltlich setzt Minecraft Dungeons 2 auf ein zentrales Versprechen: Spieler sollen einer neuen, gewaltigen Bedrohung entgegentreten und dabei eine Welt in der Krise retten. Die Entwickler sprechen von Begegnungen mit hohem Einsatz, packenden Herausforderungen und Schauplätzen, die es so noch nie in der Minecraft-Welt zu sehen gab. Aus Datamining-Funden des vergangenen Jahres geht hervor, dass unter anderem Wabenfelder, Wüsten- und Waldgebiete als neue Zonen geplant sein sollen. Das klingt nach deutlich abwechslungsreicheren Umgebungen als noch im Vorgänger, der trotz seiner Stärken mitunter etwas einförmig wirkte.
Ein Blick zurück: Warum der erste Teil trotzdem ein Erfolg war
Das ursprüngliche Minecraft Dungeons erschien 2020 und erzielte auf Metacritic einen Wert von 70, basierend auf 52 Fachkritiken. Der Titel verfolgte einen anderen Ansatz als das Hauptspiel: Statt freiem Aufbau bot er ein isometrisches Spielprinzip nach dem Vorbild von Diablo – mit Fertigkeiten, Beute, die es zu sammeln gilt, und schier endlosen Gegnerwellen. Diese Mischung kam offenbar an: Bis September 2023 hatte das Spiel über 25 Millionen Spieler erreicht, bevor das Team nach einem letzten Inhaltsupdate zu neuen Projekten weiterzog. Dass der Nachfolger eines dieser Projekte war, liegt im Rückblick nahe.
Was der Nachfolger besser machen muss
Die große Frage ist nun, ob Minecraft Dungeons 2 die berechtigte Kritik am Vorgänger aufgreift und das Spielprinzip konsequenter ausreizt. Das Original wurde vor allem für seinen begrenzten Tiefgang gescholten – wer ein vollwertiges Rollenspiel-Erlebnis suchte, stieß schnell an Grenzen. Ein härterer Kern, mehr Aufbaumöglichkeiten beim eigenen Charakter und ein dichteres Fortschrittssystem wären naheliegende Stellschrauben. Interessant ist auch, wie sich das Spiel gegenüber Diablo 4 behaupten will, das ebenfalls im Xbox-Game-Pass-Ökosystem beheimatet ist. Der Unterschied liegt wohl im zugänglicheren, familienfreundlicheren Ansatz von Minecraft Dungeons – und genau dafür gibt es zweifellos ein treues Publikum.

