Menschenrechtslage im Iran: Hohe Verluste bei landesweiten Protesten
Die Protestbewegung im Iran fordert weiterhin ihren Tribut. Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHRNGO) aus Oslo zufolge, sind seit Beginn der Aufstände im Dezember knapp 650 Demonstranten ums Leben gekommen. Die Organisation hebt hervor, dass die tatsächliche Zahl der Opfer noch höher sein könnte, mit einigen Schätzungen, die von über 6.000 Toten sprechen.
Die Zahl der Verhaftungen soll Berichten zufolge die Marke von 10.000 überschreiten. Diese dramatischen Zahlen untermauern die anhaltende Instabilität und das Ausmaß der Proteste, die das Land erschüttern.
In den vergangenen Tagen haben sowohl iranische Staatsmedien als auch Aktivisten immer wieder von getöteten Sicherheitskräften im Zuge der Unruhen berichtet. Eine unabhängige Überprüfung der Informationen bleibt jedoch bislang aus.

