Linear sichert sich beeindruckende Finanzierung und erreicht Unicorn-Status
Linear, der aufstrebende Entwickler von Unternehmenssoftware, hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde der Serie C abgeschlossen und dabei beeindruckende 82 Millionen Dollar gesammelt. Durch diese Investition erreicht das Unternehmen nun eine Bewertung von 1,25 Milliarden Dollar. Angeführt wurde die Runde von dem Risikokapitalgeber Accel, unter Beteiligung bestehender Investoren wie 01A und Sequoia sowie neuer Geldgeber wie Seven Seven Six und Designer Fund.
Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Software- und Projektplanungstools spezialisiert und steht in direkter Konkurrenz zu Jiras Projektmanagementlösungen von Atlassian. Im vergangenen Jahr konnte Linear seinen Gewinn um beachtliche 280 Prozent steigern und zählt nun über 15.000 Kunden. Darunter befinden sich auch renommierte KI-Unternehmen wie OpenAI, Scale AI und Perplexity.
Mit der neuen Finanzierung plant das 80-köpfige, vorwiegend remote arbeitende Team, sein Produktportfolio zu erweitern und größere Unternehmen als Kunden zu gewinnen. CEO Karri Saarinen betont, dass Linear gezielt auf spezielle Anwendungsfälle in der Produktentwicklung fokussiert ist und damit eine Alternative zu umfangreich anpassbaren, aber häufig überfordernden Tools bietet.
Linear bietet spezifische Funktionalitäten an, die sich auf gängige Abläufe in der Softwareentwicklung konzentrieren, wie etwa eine integrierte 'Triage-Inbox' für Software-Bugs sowie das Management von Entwicklungszyklen, genannt Sprints. Besonders innovativ ist die Funktion zur Einbindung von KI, die es ermöglicht, KI und Menschen effektiv als Team zusammenarbeiten zu lassen.
Investor Miles Clements von Accel hebt hervor, dass Linear im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern nicht auf überflüssige KI-Innovationen setzt, sondern konsequent die Bedürfnisse der Nutzer in den Vordergrund stellt.

