Künstliche Intelligenz in Kommunalverwaltungen: TÜV Rheinland bietet neuen Online-Check zur KI-Reife
Herausforderungen für Kommunen durch Fachkräftemangel, steigende Erwartungen an digitale Verwaltungsleistungen und Vorgaben durch den EU AI Act / Kostenloser Online-Check zur KI-Reife: Orientierungsprofil mit Ampelbewertung
Köln, 31.03.2026 (PresseBox) - Viele Kommunalverwaltungen prüfen derzeit, wie Künstliche Intelligenz Arbeitsabläufe beschleunigen und digitale Dienstleistungen verbessern kann. Gleichzeitig nehmen die Anforderungen zu mit Blick auf klare Zuständigkeiten, Qualifizierung sowie Datenschutz und Regulierung – nicht zuletzt durch den EU AI Act. TÜV Rheinland Consulting, eine Beratungsgesellschaft von TÜV Rheinland, unterstützt Kommunalverwaltungen mit einem kostenlosen Online-Check zur KI-Reife.
Kostenlos und ohne Datenerhebung
Der KI Readiness Check für Kommunen ist kostenlos und bewusst niedrigschwellig gestaltet. Egal ob kleine Verwaltung oder große Einrichtung: Die Ergebnisse geben Kommunalverwaltungen eine erste Einordnung, wo sie stehen, um nächste Schritte gezielt zu priorisieren und umzusetzen. Der Check dauert rund acht Minuten und läuft vollständig im Browser – ohne Registrierung, Datenerhebung oder Speicherung. Die Berechnung erfolgt lokal, Antworten werden nicht an einen Server übertragen.
Was der Check konkret abfragt
- Der Online-Check führt in wenigen Schritten durch zentrale Themen, die für den praxisnahen und sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Kommunalverwaltungen wichtig sind.
- Im Fokus stehen unter anderem Verantwortlichkeiten und Kompetenzen sowie Leitplanken für Datenschutz, Regulierung und IT-Sicherheit.
- Das Ergebnis wird mit einer Ampelbewertung ausgewiesen und macht Handlungsfelder auf einen Blick sichtbar.
Kommunale Rahmenbedingungen unterscheiden sich
Britta Jansen, Leiterin für Strategieberatung bei TÜV Rheinland Consulting: „KI-Projekte in Kommunalverwaltungen folgen anderen Regeln als in der Privatwirtschaft. Vergaberecht, politische Entscheidungswege, hohe Datenschutzanforderungen und die Frage der Akzeptanz prägen, was realistisch umsetzbar ist. Zugleich rücken Transparenz und Dokumentation beim KI-Einsatz stärker in den Vordergrund.“
EU AI Act: Anforderungen nehmen zu
Mit dem EU AI Act steigen die Anforderungen an den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Für Kommunalverwaltungen bedeutet das, dass Anwendungen je nach Einsatz klar eingeordnet, begleitet und nachvollziehbar dokumentiert werden müssen. Jansen betont: „Für eine tragfähige KI-Strategie braucht es kein 50-Seiten-Dokument. Entscheidend ist ein Vorgehen, das Klarheit schafft, Risiken minimiert und begrenzte Ressourcen gezielt einsetzt.“
Hintergrund: Whitepaper „Resiliente Kommune 2.0“
Weiterführende Einordnung bietet das Whitepaper „Resiliente Kommune 2.0: Die Zukunft beginnt lokal“ von TÜV Rheinland Consulting. Es beschreibt, wie Städte und Gemeinden Künstliche Intelligenz nutzen können, um insgesamt krisenfester zu werden. KI kann beispielsweise helfen, Umwelt- und Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen sowie Verkehr und Energie effizienter zu steuern.
Hinweis: Der KI Readiness Check für Kommunen dient der Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung.


