Kreislaufwirtschaft ist weit mehr als Abfallwirtschaft
Unsere neue Publikation "Kreislaufwirtschaft" zeigt, wie Unternehmen, Politik und Gesellschaft gemeinsam die Transformation gestalten können und warum sie zu den zentralen Zukunftsaufgaben unserer Zeit gehört.
Hamburg, 31.03.2026 (PresseBox) - .
Sie ist ein entscheidender Hebel für eine auch in Zukunft wettbewerbsfähige Wirtschaft.
Unternehmen aller Branchen profitieren davon, wenn Prozesse effizienter werden und die Abhängigkeit von volatilen Rohstoffmärkten sinkt. 88 Prozent der Unternehmen erwarten von einer konsequent umgesetzten Kreislaufwirtschaft positive Effekte; ein klares Signal für das enorme Potenzial, das in diesem Ansatz steckt.
Doch der Wandel geht weit über das klassische Recycling hinaus. "Es reicht nicht mehr, Recycling-Fragen am Ende der Nutzungskette zu optimieren. Unternehmensstrategien, Produktportfolios und Geschäftsmodelle müssen so weiterentwickelt werden, dass Design für Langlebigkeit, Reparierbarkeit und hochwertige Wiederverwendung zum zentralen Bestandteil des Wert- und Leistungsversprechens werden", betont Carsten Wachholz von der Ellen MacArthur Foundation im Interview.
Kreislaufwirtschaft bedeutet damit vor allem eines: ein Umdenken entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Produktdesign über die Nutzung bis hin zur Wiederverwertung. Gleichzeitig braucht es die richtigen Rahmenbedingungen, um diesen Wandel nachhaltig zu verankern.
So bringt es Harald Friedl auf den Punkt: "Wenn wir ernsthaft kreislauffähig werden wollen, brauchen wir klare Korrekturen am Markt: CO₂- und Ressourcenpreise, ein Verbot besonders destruktiver Produkte, produktbezogene Mindeststandards für Langlebigkeit und Reparierbarkeit, aber auch eine neue Steuerlogik."
Die Ausgabe zum Nachlesen finden Sie hier: Ausgabe #207 – Kreislaufwirtschaft


