Konflikt zwischen Israel und Iran: Zuspitzung mit globalen Implikationen
Israel hat sich erneut in den Fokus internationaler Schlagzeilen gerückt, indem es Angriffe auf strategische Ziele im Iran durchgeführt hat. Die Angriffsziele umfassten unter anderem die Zufahrtswege zur bedeutenden Atomanlage Fordo sowie wichtige Einrichtungen im Herzen Teherans. Das berüchtigte Ewin-Gefängnis, bekannt für seine gravierenden Menschenrechtsverletzungen, geriet ebenfalls ins Visier. Laut Izraels Verteidigungsminister Israel Katz handelt es sich um Aktionen gegen politische Gefangene und Regimegegner.
Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft lässt nicht lange auf sich warten. Russlands Präsident Wladimir Putin äußerte Unterstützung für den Iran und kritisierte die als „absolut unprovozierte Aggression“ der USA und Israels bezeichneten Angriffe. Unterdessen fürchtet China, dass die Instabilität in der Region schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben könnte, insbesondere angesichts der Bedrohung der wichtigen Handelsroute durch die Straße von Hormus.
Während die iranischen Medien Beschädigungen am Fordo-Komplex herunterspielen, berichtete die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) von erheblichen Schäden. Derweil zeigt ein neuer Raketenalarm die unmittelbare Gefahr: Israelische Städte wie Tel Aviv und Jerusalem wurden von iranischen Drohnenangriffen heimgesucht, die erstmals Raketen eines neuen Typs mit mehreren Sprengköpfen einsetzen.
Inmitten dieser angespannten Situation ruft Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, zu einem friedlichen Wandel im Iran auf. Er strebt keinen politischen Posten an, sieht aber in einem Umsturz die Chance für eine demokratische Erneuerung. Auch US-Präsident Donald Trump setzt auf einen Wechsel in der iranischen Führung. Dennoch bleibt hierfür internationales Beobachterinteresse vor allem auf die Entwicklung der innenpolitischen Unruhe im Iran gerichtet.

