Japanische Exporte in die USA verzeichnen überraschenden Aufschwung

Japanische Exporteure können aufatmen: Erstmals seit dem eskalierten Handelsdisput, den der damalige US-Präsident Donald Trump im Frühjahr initiierte, haben die japanischen Unternehmen das Ausfuhrvolumen in die Vereinigten Staaten merklich gesteigert. Im November verzeichnete das Handelsministerium in Tokio einen Anstieg von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was den Wert der US-Exporte auf rund 1,8 Billionen Yen oder etwa zehn Milliarden Euro brachte.
Die jüngste Zunahme ist bemerkenswert, da Japans Exporte in die USA zuvor über mehrere Monate hinweg zweistellige Rückgänge erlebt hatten. Diese Steigerung im transatlantischen Handel markiert den bedeutendsten Exportanstieg Japans seit Februar und übertraf damit die Erwartungen zahlreicher Experten.
Gleichzeitig stiegen Japans Importe um 1,3 Prozent, ein Plus, das unter den Prognosen der Analysten lag. Trotz dieser Entwicklungen summierte sich der Handelsbilanzüberschuss Japans auf respektable 322 Milliarden Yen.

