Intel-Rückzug entfacht Debatte über künftige Nutzung der Magdeburger Fläche
Im Landtag von Sachsen-Anhalt brodelt die Diskussion über die zukünftige Nutzung eines bedeutenden Grundstücks in Magdeburg. Anlass ist der jüngste Rückzug des US-amerikanischen Chipherstellers Intel von seinen Plänen, hier einen neuen Standort zu errichten.
Die Absage hat eine lebhafte Debatte entfacht, wie die Fläche künftig sinnvoll genutzt werden könnte. Im Gespräch ist unter anderem, dass eine vom Land Sachsen-Anhalt ins Leben gerufene Gesellschaft für High-Tech-Parks die Fläche akquirieren und vermarkten könnte. Diese Überlegung wird derzeit in den politischen Gremien intensiv diskutiert.
Parallel zu dieser Thematik stehen auf der Sitzung des Landtags auch noch weitere bedeutende Punkte auf der Agenda: So sollen Debatten über die strategische Wärmeplanung der Region sowie über die Möglichkeit der Wiedereinführung der Wehrpflicht geführt werden. Investoren und Unternehmen dürften mit Spannung verfolgen, welche Entscheidungen getroffen werden, denn die zukünftige Nutzung der Fläche könnte nicht nur die Wirtschaft der Region, sondern auch darüber hinaus prägen.

