INDAMED und Hochschule Harz planen Hackathon zu KI im Praxisalltag – Prof. Dr. Horst Zuse als besonderer Gast
Gemeinsames Innovationsprojekt in Wernigerode bringt Studierende und Unternehmenspraxis zusammen – 24 Stunden für neue Ideen zur Zeitersparnis in Arztpraxen.
Schwerin, 08.05.2026 (PresseBox) - Die INDAMED GmbH veranstaltet gemeinsam mit der Hochschule Harz am 27. und 28. Mai 2026 in Wernigerode einen Hackathon rund um das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz im Praxisalltag. Im Mittelpunkt der 24-stündigen Veranstaltung steht die Frage, wie sich durch KI Zeit in der Praxis sparen lässt. Ein Highlight: Prof. Dr. Horst Zuse, Sohn des Computerpioniers Konrad Zuse, konnte als besonderer Gast für das Projekt gewonnen werden.
Mit dem Hackathon setzen INDAMED und die Hochschule Harz ein gemeinsames Zeichen für Innovation, Technologietransfer und Nachwuchsförderung in der Region. Studierende mit Schwerpunkt Informatik und Programmierung arbeiten dabei gemeinsam mit Mitarbeitenden von INDAMED in gemischten Teams zusammen. Der bewusst offen gestaltete Rahmen lässt Raum für kreative Ideen, neue Denkansätze und dynamische Entwicklungen bis hin zu ersten Konzepten oder Prototypen für den medizinischen Alltag von morgen.
Organisiert wird das Format in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz. INDAMED bringt dabei den medizinischen Praxisalltag und die Anforderungen des Gesundheitswesens in das Projekt ein. So verbindet der Hackathon technologische Expertise aus der Hochschule mit praxisnahen Impulsen aus der medizinischen Versorgung.
"Wir wollen den Austausch mit der Hochschule Harz vertiefen, gemeinsame Innovationspotenziale erschließen und INDAMED zugleich als attraktives Unternehmen und Arbeitgeber in der Region noch sichtbarer machen“, sagt Dr. Uwe Henker, Entwicklungsleiter der INDAMED GmbH.
Für INDAMED ist der Hackathon weit mehr als ein einmaliges Event. Das Unternehmen möchte den Austausch mit der Hochschule Harz nachhaltig stärken, Studierenden praxisnahe Einblicke ermöglichen und sich in der Region als innovativer Arbeitgeber präsentieren.
Ein besonderer Programmpunkt ist der Besuch von Prof. Dr. Horst Zuse. Als Sohn von Konrad Zuse, einem der bedeutenden Computerpioniere, bringt er eine besondere Perspektive auf die Geschichte und Entwicklung der Informatik mit. Seine Teilnahme verleiht der Veranstaltung einen zusätzlichen Rahmen und schlägt zugleich eine Brücke zwischen den Anfängen der Computergeschichte und aktuellen Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz.
Der Kontakt zur Hochschule und die Idee für das gemeinsame Format entstanden über Dr. Uwe Henker, Entwicklungsleiter bei INDAMED. Auch der Kontakt zu Horst Zuse kam über ihn zustande. Damit verbindet das Projekt nicht nur aktuelle Zukunftsthemen wie KI und Effizienz im Gesundheitswesen, sondern auch persönliches Engagement, regionale Vernetzung und technologische Neugier.
Der Hackathon selbst ist als geschlossene Veranstaltung geplant. Nach Abschluss der Projektphase präsentieren die Teams am 28. Mai 2026 ihre Ergebnisse. Vorgesehen sind die Vorstellung der Ideen und Prototypen sowie die Prämierung des besten Projekts. Über die Prämierung entscheidet eine fünfköpfige Jury mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule Harz und von INDAMED sowie Prof. Dr. Horst Zuse.
Mit dem Hackathon möchten INDAMED und die Hochschule Harz zeigen, welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis steckt – besonders dann, wenn junge Talente, technologische Neugier und praxisnahe Herausforderungen aus dem Gesundheitswesen zusammenkommen.


