IG Metall geht in den Widerstand: Bosch plant massiven Stellenabbau
Boschs Ankündigung, 13.000 weitere Arbeitsplätze abzubauen, hat in Baden-Württemberg eine Welle der Empörung ausgelöst. Insbesondere die IG Metall, vertreten durch die engagierte Landesvorsitzende Barbara Resch, hat sich vehement gegen diese Pläne positioniert. Resch betont, dass die Gewerkschaft nicht tatenlos zusehen wird, wie Bosch sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung entzieht und den Wirtschaftsstandort gefährdet.
Die Einschnitte betreffen hauptsächlich die Mobility-Sparte des Konzerns, wobei der Schwerpunkt auf deutschen Standorten liegt. Resch kündigte an, Seite an Seite mit den Beschäftigten Widerstand zu leisten, um nicht nur die Arbeitsplätze, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität in der Region zu sichern. Der geplante Abbau sei ein tiefer Einschnitt und müsse als emotionaler Schlag für die Beschäftigten verstanden werden. Bosch sei nicht nur ein gewöhnliches Unternehmen, sondern mit seiner starken Verwurzelung in der Region ein essenzieller Industriepfeiler Baden-Württembergs.
Massive Arbeitsplatzverluste sind vor allem in den Städten Feuerbach, Schwieberdingen, Waiblingen und dem Gebiet Bühl/Bühlertal zu erwarten. Bereits in der Vergangenheit waren die Initiativen zum Stellenabbau bei Bosch nicht unbekannt, aber die heutige Ankündigung trifft viele Mitarbeiter und ihre Familien besonders hart.

