Henkel trotzt Herausforderungen mit Klebstoff-Geschäft
Der Konsumgütergigant Henkel bleibt von einer verhaltenen Konsumstimmung nicht verschont, zeigt jedoch robuste Ansätze im Klebstoffsegment. Trotz eines Rückgangs des Gesamtumsatzes im dritten Quartal um 6,3 Prozent auf circa 5,1 Milliarden Euro kann das Unternehmen ein organisches Wachstum von 1,4 Prozent vorweisen. Dieser Zuwachs ist primär dem um 2,5 Prozent gestiegenen Klebstoffgeschäft zu verdanken, während der Konsumbereich ein leichtes Plus von 0,4 Prozent verzeichnete.
Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender des Düsseldorfer Unternehmens, äußerte sich zu den anhaltenden Marktschwierigkeiten und versicherte die Bestätigung der Jahresprognose. Er wies darauf hin, dass bei ausbleibender wirtschaftlicher Besserung bis Jahresende das organische Umsatzwachstum am unteren Ende der erwarteten Spanne von 1 bis 2 Prozent liegen könne. Schon im August hatte Henkel die Umsatzerwartungen nach unten korrigiert.
Die Erwartungen in Bezug auf die Ertragsprognosen sind aufgrund eines laufenden Sparprogramms stabil. Henkel rechnet mit einer bereinigten Umsatzrendite von 14,5 bis 15,5 Prozent, was die Flexibilität und Effizienz des Lösungsansatzes zur Kostenoptimierung unterstreicht.

