Hella trotzt Marktflaute – aber das Licht flackert
Der Autozulieferer Hella hat in den ersten neun Monaten des Jahres den Umsatz weitgehend stabil gehalten – doch ausgerechnet das Kerngeschäft mit Fahrzeugbeleuchtung schwächelt. Wie das zum französischen Forvia-Konzern gehörende Unternehmen mitteilte, stieg der währungsbereinigte Umsatz leicht um 0,4 % auf sechs Milliarden Euro, der berichtete Umsatz lag mit 5,9 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.
Sensorik boomt, Licht verliert an Strahlkraft
Während Hella bei Radarsensoren und Fahrzeugzugangssystemen eine hohe Nachfrage verzeichnet – besonders in Europa und China – sowie ein starkes Wachstum im Bereich Batteriemanagementsysteme, musste die Licht-Sparte Federn lassen: Der Umsatz sank um 8,5 % auf 2,7 Milliarden Euro. Gründe seien eine schwächere Fahrzeugproduktion in Europa und das Auslaufen großer Kundenprojekte in China und den USA.
Hella bleibt zuversichtlich
„Unser Geschäft hat sich trotz der Marktschwäche als robust erwiesen“, sagte Vorstandschef Bernard Schäferbarthold. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem stabilen Umsatzverlauf – auch wenn das Lichtsegment kurzfristig unter Druck bleibt.


