Hamburger Hafenlogistik floriert trotz globaler Unsicherheiten
Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA zieht eine positive Bilanz für das zweite Quartal, beflügelt durch einen intensiven Handel mit China. Im aktuellen Halbjahresfinanzbericht wird ein markanter Anstieg im Containerumschlag verzeichnet. Die Terminals der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) melden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Wachstum von 10,2 Prozent, was einer gesamten Handhabung von 1,63 Millionen Standardcontainern entspricht.
Einen bedeutenden finanziellen Fortschritt konnte das Unternehmen ebenfalls verzeichnen. Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um beachtliche 13,2 Prozent, sodass dieser nun 448,9 Millionen Euro erreicht. Sowohl das Umschlaggeschäft als auch der Transportsektor trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Auch der Gewinn vor Zinsen und Steuern zeigt eine erfreuliche Aufwärtsbewegung von 13 Prozent und liegt nun bei 46,8 Millionen Euro. Nach Berücksichtigung von Steuern und weiteren Gesellschaftern bleibt allerdings ein Gewinn von 11,2 Millionen Euro, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahreswert von 14,3 Millionen Euro darstellt.
Trotz dieser Erfolge bleibt HHLA vorsichtig optimistisch. Die globalen Handelsspannungen und regionale Konflikte, etwa im Gebiet des Roten Meeres, geben Anlass zur Sorge. Daher rechnet das Unternehmen mit einer Verlangsamung des Hafenumschlags weltweit in der zweiten Jahreshälfte.

