Griechenland: Feuer unter Kontrolle, aber Alarmbereitschaft bleibt
Nach einem Wochenende voller heftiger Brandherde in Griechenland vermeldet die Feuerwehr nun positive Nachrichten: Die meisten der gefährlichen Flammen wurden entweder vollständig gelöscht oder sind unter Kontrolle. Allein ein abgelegenes Gebiet im Nordwesten stellt derzeit noch eine Herausforderung für die Einsatzkräfte dar, die weiterhin unermüdlich gegen die Glutnester ankämpfen, wie der griechische Sender ERTNews berichtet.
Besonders betroffen waren die Regionen im Norden von Athen sowie die Inseln Kreta, Euböa, Kythira und die Peloponnes-Halbinsel. In den vergangenen Tagen brachten die Feuer erhebliche Unannehmlichkeiten mit sich. Viele Menschen, die unter Atembeschwerden litten, wurden in Krankenhäuser behandelt, während diverse Ortschaften aus Sicherheitsgründen geräumt werden mussten. Neben den verheerenden Folgen für die Landwirtschaft und Wildtiere wurden auch zahlreiche Wohnhäuser zerstört. Erfreulicherweise blieben jedoch touristische Einrichtungen unversehrt – ein kleiner Lichtblick inmitten der Zerstörung.
Die Zivilschutzbehörden und die Feuerwehr warnen jedoch weiterhin vor einem erhöhten Risiko neuer Brände. Die Kombination aus anhaltender Trockenheit und starken Winden kann dazu führen, dass selbst kleine Feuer schnell außer Kontrolle geraten. Vorsicht bleibt daher das Gebot der Stunde, um potenzielle Großbrände in den kommenden Tagen zu verhindern.

