Girokonto: Zu hohe Gebühren trotz „kostenlosem“ Konto?

25. September 2012, 09:27 Uhr · Quelle: klamm.de

Gerade in Zeiten, in denen das Geld immer knapper wird, ist die Wahl der richtigen Bank eine wichtige Entscheidung. Denn oftmals verbergen sich hinter scheinbar kostenlosen Girokonten wahre Kostenfallen. Ob nun Gebühren für Überweisungen verlangt werden, oder auch beim Geld abheben an fremden Geldautomaten – Die Liste kann immer länger werden. Deshalb ist ein Vergleich der (versteckten) Kosten wichtig, um so eventuelle Kostenfallen zu verhindern.

Ob man sich nun für eine Filialbank oder eine reine Onlinebank entscheidet, ist hierbei völlig egal. Denn schlussendlich kommt es hauptsächlich darauf an, wie man sein Girokonto überhaupt nutzt. Bei vielen Daueraufträgen und Überweisungen sollte man sich ein Geldinstitut auswählen, welches entweder eine hohe Anzahl an kostenlosen Daueraufträgen und Überweisungen anbietet, oder im besten Falle diese sogar unlimitiert und kostenlos zur Verfügung stellt.

Kostenfalle Kreditkarte

Das Selbe gilt natürlich auch für etwaige Kreditkarten (z.B. VisaCard oder MasterCard,) welche bei manchen Banken jährliche Kosten von bis zu 80 Euro beinhalten, während andere Banken dafür kein Geld verlangen. Bezahlt man also oft per Kreditkarte, gilt es also neben den jährlichen Kosten auch die laufenden Kosten für einzelne Transaktionen zu berücksichtigen.

Massive Zinsdifferenzen beim Dispo

Hinsichtlich der Zinssätze der Dispokredite reichen die Zinssätze derzeit von knapp unter 7% bis zu 13,5% pro Jahr. Das sind Differenzen von fast 100%! Bei den Guthabenzinsen hingegen braucht sich der Kunde keine Illusionen zu machen: Während die meisten Banken keine Zinsen dafür bezahlen, beträgt der maximale Jahreszinssatz derzeit gerade einmal 0,75% pro Jahr. Überschüssiges Geld sollte hier wohl besser auf Tagesgeldkonten oder Sparbücher überwiesen werden.

Zudem gibt es seit Juli 2010 auch „Pfändungsschutzkonten“, welche überschuldeten Haushalten die weitere Lebensführung ermöglichen sollen. Doch auch hier gibt es massive Kostenunterschiede, so dass sich eine Umwandlung bestehender Konten aufgrund der teilweise doch sehr hohen monatlichen Kosten von bis zu 10 Euro pro Monat und der Sperrung sämtlicher Karten, durchaus lohnen kann. Immerhin ist es gerade dann sehr wichtig Geld einzusparen, wenn man ohnehin schon kaum mehr welches zur Verfügung hat.

Vergleichen lohnt sich

Wie man sieht, lohnt es sich durchaus, die Bank zu wechseln, zumal ein Kontowechsel normalerweise völlig kostenlos ist. Immerhin können sich die laufenden Kosten durchaus zu einem ordentlichen Batzen Geld summieren, welche sich durchaus auch einsparen ließen. Vor allem dann, wenn man gelegentlich mit dem Konto ins Minus rutscht.

Eine umfassende Übersicht zu den unterschiedlichen Konditionen der einzelnen Bankinstitute erhalten Sie beispielsweise hier, wo Sie eine umfangreiche Übersicht zu den derzeit in Deutschland angebotenen Girokonten erhalten und auch direkt vergleichen können. Denken Sie immer daran: Es ist schließlich Ihr Geld, um das es geht.

Finanzen / Girokonten
25.09.2012 · 09:27 Uhr
[0 Kommentare]
Anzeige
bitcoin, currency, finance, coin, crypto, cryptocurrency, brown finance
Der Gründer der On-Chain-Analysefirma CryptoQuant hat darauf hingewiesen, dass die Signale für einen Bitcoin-Bullenmarkt noch nicht aktiviert sind. Bitcoin Bull Score Index bleibt im neutralen Bereich In einem neuen Beitrag auf X hat der CryptoQuant-Gründer Ki Young Ju den aktuellen Trend des Bull Score Index für Bitcoin geteilt. Dieser On-Chain- […] (00)
vor 1 Stunde
Ukraine-Krieg - Beratungen mit europäischen Partnern in London
London/Kiew/Berlin (dpa) - Die wichtigsten europäischen Verbündeten der Ukraine haben mit Präsident Wolodymyr Selenskyj darüber beraten, wie die stockenden Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs wieder in Gang gebracht werden können. Im Mittelpunkt der Videoschalte mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dem französischen Präsidenten […] (00)
vor 12 Minuten
Nicholas Galitzine hat zugegeben, dass er sich wie ein 'kompletter Betrüger' fühlte, als er zum ersten Mal sein He-Man-Kostüm anzog.
(BANG) - Nicholas Galitzine fühlte sich wie ein "kompletter Betrüger", als er zum ersten Mal sein He-Man-Kostüm anzog. Der 31-jährige Schauspieler verkörpert Prinz Adam und dessen Superhelden-Alter-Ego im neuen Film 'Masters of the Universe', und vor seiner dramatischen körperlichen Transformation für die Rolle gab er zu, dass er sich "unwürdig" fühlte, […] (00)
vor 2 Stunden
Cyberkriminalität
Wadern (dpa) - Bei einem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister zahlreicher Kliniken in Deutschland sind Zehntausende Patientendaten gestohlen worden. Betroffen waren etwa Kliniken in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Der attackierte Dienstleister drückte sein Bedauern aus. Man nehme den Vorfall sehr ernst […] (00)
vor 3 Stunden
MSI gewinnt mehrere COMPUTEX 2026 Awards
MSI, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Gaming und High-Performance Computing, hat auf der COMPUTEX 2026 vier Best Choice Awards gewonnen. Den Höhepunkt bildet der Gold Award für die Flaggschiff-Grafikkarte GeForce RTX 5090 32G LIGHTNING Z. Die Auszeichnungen in den Bereichen Kernkomponenten, smarte Peripheriegeräte und ein Jubiläums- […] (00)
vor 17 Minuten
Quentin Tarantino richtete warnende Worte an Brad Pitt
(BANG) - Quentin Tarantino sagte Brad Pitt, er wäre "tot in diesem Geschäft" nach einem Fauxpas bei 'Once Upon A Time In Hollywood'. Der ikonische Filmemacher (63) wirkte "wahnsinnig ernst", nachdem der 62-jährige Schauspieler am Set des Filmepos von 2019 seine Grenzen überschritten hatte, und warnte ihn, denselben Fehler niemals wieder zu machen. Bruce […] (00)
vor 2 Stunden
Polizei stellt in Brasilien gefälschte WM-Sammelbilder sicher
Nova Iguaçu (dpa) - Knapp drei Wochen vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft hat die Polizei in Brasilien 200.000 Sammelbildchen sichergestellt. Die Aufkleber mit den Bildern von Spielern verschiedener Teams seien im Laderaum eines Busses in der Stadt Nova Iguaçu entdeckt worden, berichtete das Nachrichtenportal G1.  Die Bilder werden nun untersucht und dann vernichtet, weil sie gegen das […] (00)
vor 18 Minuten
KI auf IBM i: Warum Systemverständnis wichtiger wird als der nächste KI-Assistent
Ravensburg, 22.05.2026 (PresseBox) - Die Diskussion um Künstliche Intelligenz auf IBM i hat eine neue Phase erreicht. Während vor wenigen Monaten noch über Potenziale und Zukunftsszenarien gesprochen wurde, stehen heute konkrete Werkzeuge und praktische Einsatzmöglichkeiten im Mittelpunkt. Das zeigen aktuelle Gespräche mit Kunden sowie die Diskussionen […] (00)
vor 3 Stunden
 
Positive Marktprognosen für die DHL Group Die Deutsche Bank Research hat kürzlich […] (00)
Ein proaktiver Ansatz für Energieherausforderungen Da die globalen Energiepreise […] (00)
kostenloses stock foto zu aktienmarkt, banknoten, berlin
In den letzten 24 Stunden wurden 4.300 neue XRP-Wallets erstellt, wie aus Daten von […] (00)
Anzeigetafel in der Frankfurter Börse
Frankfurt/Main - Vor dem Pfingstwochenende ist an den deutschen Börsen noch mal […] (00)
Anne Hathaway
(BANG) - Anne Hathaway empfand die Spekulationen darüber, dass sie sich einem […] (00)
Rheinmetall unter der Lupe Das renommierte Analysehaus Jefferies hat in einer […] (00)
Lewis Hamilton
Montréal (dpa) - Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat sich zu Rücktrittsgerüchten […] (01)
BR feiert 150 Jahre Bayreuther Festspiele mit umfangreicher Wagner-Offensive
Der Bayerische Rundfunk begleitet die Bayreuther Festspiele 2026 mit zahlreichen Live- […] (00)
 
 
Suchbegriff