Gamescom 2025 bricht alle Rekorde: 357.000 Besucher & massives Wachstum
Der letzte Vorhang ist gefallen, der digitale Lärm der Livestreams verebbt, doch der Nachhall der Gamescom 2025 ist lauter und gewaltiger als je zuvor. Die Kölner Messe hat sich selbst übertroffen und mit einem triumphalen Paukenschlag ihre Position als unangefochtenes Epizentrum der globalen Gaming-Kultur zementiert. Nach Tagen voller Weltpremieren, enthusiastischer Fan-Massen und pulsierendem Branchen-Austausch stehen nun die finalen Zahlen fest – und sie zeichnen das Bild eines Events, das allen Unkenrufen zum Trotz eine ungebrochene, ja sogar wachsende Anziehungskraft besitzt.
Die neue Ära der Massenbegeisterung
Ein beeindruckender neuer Besucherrekord von 357.000 Menschen aus 128 verschiedenen Ländern strömte durch die vergrößerten Messehallen. Diese schiere Zahl markiert nicht nur eine beeindruckende Steigerung von 6,5 Prozent gegenüber dem bereits sehr erfolgreichen Vorjahr, sondern ist ein unmissverständliches Statement für die Relevanz physischer Großveranstaltungen in unserer zunehmend digitalen Welt. Die Organisatoren hatten vorausschauend für mehr Raum gesorgt: Eine zusätzliche Entertainment-Halle, erweiterte Indie-Areale und großzügigere Außenbereiche trugen dem Ansturm Rechnung und sorgten für eine noch bessere Verteilung der enthusiastischen Massen.
Ein globaler Schmelztiegel der Kreativität
Hinter den Kulissen pulsierte der Herzschlag der Industrie mit 1.568 Ausstellern aus 72 Nationen, die ihre neuesten Kreationen präsentierten. Mit insgesamt 40 Länderpavillons war die internationale Präsenz so stark wie nie zuvor. Besonders erfreulich war die erstmalige Teilnahme von Nationen wie Kirgisistan, Dubai und Thailand, die die wachsende globale Bedeutung der Videospielentwicklung eindrucksvoll unter Beweis stellten. Auch der Fachbesucherbereich boomte mit 34.000 Teilnehmern, wobei insbesondere aus China, Kanada, Japan und den USA ein signifikant höheres Interesse zu verzeichnen war, was die Gamescom endgültig als wichtigsten internationalen Business-Treffpunkt der Branche etabliert.
Der unaufhaltsame digitale Tsunami
Parallel zur physischen Rekordjagd explodierte die digitale Reichweite der Veranstaltung förmlich. Ein unfassbarer Wert von 630 Millionen Zuschauern für Inhalte rund um das Event wurde am Samstag erreicht – ein explosionsartiger Anstieg von rund 105 Prozent im Vergleich zu 2024. Allein die spektakuläre Opening Night Live zog mit 72 Millionen Aufrufen ein gigantisches globales Publikum in ihren Bann. Diese Symbiose aus greifbarem Erlebnis vor Ort und weltweiter digitaler Teilhabe setzt neue Maßstäbe und zeigt, wie die Zukunft großer Kulturfestivals aussehen wird. Während Köln die Pforten schließt, richtet sich der Blick der Gaming-Welt bereits nach Fernost, wo ab dem 25. September die Tokyo Game Show mit Spannung erwartete Titel wie Nioh 3, Ghost of Yōtei und dem gerüchteweise enthüllten Forza Horizon 6 lockt.


