Frankreichs Vorbildprojekt: Sozialleasing für E-Autos wird fortgesetzt
Frankreich gibt erneut grünes Licht für das zuvor sehr erfolgreiche Sozialleasing-Programm für Elektroautos, das ab Ende September in die nächste Runde geht.
Wie das französische Wirtschaftsministerium bekanntgab, können qualifizierte Einzelpersonen und Familien wieder mit einem subventionierten Leasingangebot rechnen. Die monatlichen Raten bewegen sich zwischen 140 und 200 Euro, während der staatliche Zuschuss pro Fahrzeug bis zu 7.000 Euro beträgt.
Dieses Programm richtet sich an einkommensschwache Haushalte, die auf ein Auto angewiesen sind und mindestens 15 Kilometer von ihrer Arbeitsstätte entfernt wohnen. Im Jahr 2024 nutzten bereits 50.000 Haushalte das Angebot, damit weit mehr als ursprünglich erwartet.
Nun sind für die Fortsetzung Mittel in Höhe von etwa 370 Millionen Euro eingeplant. Besonders im Fokus stehen diesmal Anwohner von Umweltzonen in stark verschmutzten Ballungsräumen, denen mindestens 5.000 Elektroautos zur Verfügung gestellt werden sollen.
Das Ministerium hofft, europäische Automobilhersteller zu motivieren, ihre Modelle für das Programm vorzuschlagen. Umweltkriterien spielen bei der Auswahl der geförderten Modelle eine entscheidende Rolle, so dass Hersteller aus Nicht-EU-Ländern, insbesondere China, de facto ausgeschlossen werden.
Der maximale Zuschuss pro Fahrzeug war in der ersten Runde mit 13.000 Euro erheblich höher, während die monatlichen Raten niedriger starteten. Diese Anpassungen sollen sicherstellen, dass auch die neue Runde des Programms die gewünschte Wirkung entfaltet.

