Frankreich gibt erneut grünes Licht für das zuvor sehr erfolgreiche Sozialleasing-Programm für Elektroautos, das ab Ende September in die nächste Runde geht. Wie das französische Wirtschaftsministerium bekanntgab, können qualifizierte Einzelpersonen und Familien wieder mit einem subventionierten ...

Kommentare

(16) Pontius · 17. Juli 2025
Nutzungsdauern bringen nur etwas, wenn man der Zeitraum der Subvention länger als "kurzfristig" ist. Sonst verbleibt es ein Strohfeuer.
(15) Pontius · 17. Juli 2025
@5 Und wie groß sind die anderen gebündelten Maßnahmen? Darauf wollte ich hinaus, das ist nur ein kleines Tröpfchen der gesamten Subvention - und damit auch deren Wirkung gering. Noch mehr würde mich jedoch interessieren, welche Prämien des Staates denn wirkungsvoll sind? Gerade nach der Abwrackprämie kam genau das, was zuvor befürchtet wurde: Die Absätze brachen ein: <link> - Konjunkturprogramm bei längerfristigen Anschaffungen bzw.
(14) thrasea · 16. Juli 2025
weniger, als auf den ersten Blick immer angenommen wird. Deswegen bewerten so viele Experten die Abwrackprämie im Nachhinein eher negativ. Ja sicher muss die Lieferkette mit berücksichtigt werden – wie kommst du darauf, dass ich das nicht tun würde? Das gilt für die französische Prämie doch ebenso und ist in der globalen Kette wieder ein Argument mehr gegen den vermeintlichen Fokus auf die heimische (französische) Industrie.
(13) thrasea · 16. Juli 2025
@11 Wenn ich richtig informiert bin, wurde die Abwrackprämie nicht von der SPD erfunden, sondern als ersten (wenig überraschend) vom VDA und seinem Präsidenten Matthias Wissmann (CDU) gefordert und danach erst von der SPD, dann auch von der Union übernommen (immerhin war Bundestagswahlkampf). Daraus die These zu stricken, die SPD hätte die Abwrackprämie eingeführt, halte ich wirklich für steil. Ich habe nie behauptet, dass deutsche Automobilhersteller NICHT profitiert hätten – aber eben doch
(12) Polarlichter · 16. Juli 2025
Profitiert haben ja auch die Luxusmarken, vielleicht im geringeren Umfang aber dennoch. Gleich die erste Marke ist Teil des VW-Unternehmens (siehe deine Aufzählung @10 ). Das ist dir bestimmt entgangen oder geriet in Vergessenheit. Bei vielen Autoherstellern sei auch angemerkt, dass indirekt auch oftmals in verschiedenen Segmenten der Automobilproduktion auch deutsche Unternehmen profitieren. Die Folgeketten scheinen dir aber ebenso wenig klar zu sein.
(11) Polarlichter · 16. Juli 2025
@9 Richtig, verzeihe dir deine Erinnerungslücken. Die Abwrackprämie wurden aus reinen der SPD damals gefordert und dann auch von der CDU übernommen und eingeführt. Und ja, wie du anhand der Hersteller sehen kann, hat es sich gelohnt. Eine der wenigen wirklich guten Maßnahmen damals, wobei ich als Norddeutscher in der Meinung befangen bin, da Volkswagen natürlich oben weit verbreitet ist. Dein negatives Bild als wohl eher Süddeutscher bzgl. Luxusmarken kann ich nur bedingt nachvollziehen.
(10) thrasea · 16. Juli 2025
Wenn man die Änderung des Fahrzeugbestands betrachtet (die verschrotteten Fahrzeuge also von den Neufahrzeugen abzieht), haben Škoda, Hyundai, Toyota, Kia und Fiat am meisten profitiert. Die Marken Opel, Ford, VW, Renault und Mercedes lagen dagegen am meisten im Minus. <link> Laut Autoexperten Dudenhöffer sei die Abwrackprämie daher ein klassisches Eigentor gewesen und habe am meisten ausländischen Herstellern von günstigen Kleinwagen geholfen.Das meine ich mit besser analysieren
(9) thrasea · 16. Juli 2025
@7 So entstehen wohl Legenden :-) Erstens: Die SPD hatte die Abwrackprämie eingeführt? Bist du sicher? 🤡 Zählst du Kanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Michael Glos mittlerweile zur SPD? Zweitens: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat zusammen mit dem Kraftfahrtbundesamt bilanziert. Ja, VW und Opel lagen an der Spitze der geförderten Fahrzeuge. Danach kamen allerdings die Hersteller Skoda, Ford, Fiat, Renault, Dacia... Audi kommt erst auf Platz 15, BMW auf Platz 19.
(8) Polarlichter · 16. Juli 2025
Wer sich ein Fünkchen mal mit Krisen beschäftigt hat, wird sich denken, dafür schnitten aber Mercedes, BMW und Audi ganz schön gut ab, denn dies sind bekanntlich Automarken größerer Geldbeutel und größere Anschaffungen werden gerade in Krisenzeiten am deutlichsten bespart. Das war schon immer so, sieht man bei anderen höherwertigen Marken immer wieder, bei Luxusmarken ohnehin markant.
(7) Polarlichter · 16. Juli 2025
@6 Die Abwrackprämie wurde von der SPD einführt, ausländische Unternehmen haben profitiert: ja, aber v.a. deutsche Unternehmen. Volkswagen verkaufte in der Folge fast 200.000 Wagen (insgesamt 800.000) mehr als 2008. Gefolgt von Opel mit einem deutlichen Plus. Danach folgen mit einem Absatz auf ähnlichem Niveau Ford, Mercedes, BMW und Audi. Also nochmals 4 von 5 deutsche Hersteller. Unter den besten also 5 von 6 dt. Autohersteller.
(6) thrasea · 16. Juli 2025
@5 Wenn du mit Mathematikunterricht argumentierst, ist das ja schön, aber wenig hilfreich. Erst einmal wäre doch die These zu belegen, die du mit dem Wörtchen "wenn" einleitest. Nicht immer trifft das, was man sich "auch denken könnte", am Ende auch zu. Ich denke da z. B. an die Abwrackprämie in Deutschland, bei der am Ende ausländische Hersteller erstaunlich stark profitiert haben.
(5) Polarlichter · 16. Juli 2025
@4 2 Dinge, die man sich auch denken könnte. 1. Natürlich gilt es für alle Autos, EU würde sonst eingreifen. 2. Mathematikunterricht. Wenn man mehrheitlich frz. Autos kauft und eine solche Regelung einführt, welche Marken aus welchem Land profitieren finanziell durch diese Entscheidung primär? Richtig, die Mazedonischen. (Ironie). @3 So wie bei uns auch, ist es schlicht ein Bündel an Maßnahmen. 300 Mio. hier, XXX Mio. dort, Kilometerpauschale hier, Abschreibungen dort. Das Bündel macht's.
(4) thrasea · 16. Juli 2025
@2 Nein, das Sozialleasing gilt für europäische Autos, nicht nur für französische. Chinesische Autos hat man ausgeschlossen. So steht es in dieser Meldung hier und so wurde das Sozialleasing auch eingeführt. <link> @1 Bei uns kündigt man eine E-Auto-Förderung für alle an, setzt sie dann aber nur für Firmenwagen um. Ähnlich wie bei der Senkung der Stromsteuer...
(3) Pontius · 16. Juli 2025
@2 Mit 300 Millionen? Sie finanzieren ihre Industrie wie wir mit deutlich mehr per Kilometerpauschale, Dienstwagenvergünstigungen etc.
(2) Polarlichter · 16. Juli 2025
Wobei dies auch sicherlich einen Fokus auf die heimische Industrie hat. Franzosen fahren nun mal gerne frz. Marken, diese gilt es im harten Markt zu stützen, damit diese nicht den Bach runtergehen.
(1) Pontius · 16. Juli 2025
Könnte auch ein Vorbild für andere Länder sein - mir fiele da auch gleich eines ein.
 
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