Flotter Strom: CSU plant Kaufanreiz für heimische E-Autos
Die CSU möchte nach einem möglichen Wahlsieg der Union bei den kommenden Bundestagswahlen mit einer Kaufprämie für Elektrofahrzeuge in die Offensive gehen. Dieses ehrgeizige Vorhaben, das in einem Dokument für die Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im Kloster Seeon dargelegt wird, verspricht eine Förderprämie von bis zu 3600 Euro. Informationen dazu wurden zuerst durch den Bayerischen Rundfunk bekannt.
Ein entscheidender Punkt in dem Konzept ist die Bevorzugung in Deutschland produzierter E-Autos, wobei auch der Transportweg von der Montage bis zum Verkaufsort eine Rolle spielen soll. Dies, so CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, bringe Vorteile für die hiesige Arbeitswelt und den Umweltschutz.
Konkret könnte laut des Papiers die monatliche Leasingrate um 100 Euro reduziert werden. Seit dem Auslaufen der bundesweiten Elektroauto-Kaufprämie Ende 2023 ist die Nachfrage nach E-Fahrzeugen merklich eingebrochen.
Angesichts dieser Entwicklung hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) jüngst eine Initiative zur europaweiten Absatzförderung vorgeschlagen, jedoch Hoffnung auf eine nationale Unterstützung gedämpft.

