Finanzierung gestrichen: Romero-Shooter gestoppt, Team entlassen
Das Entwicklerstudio Romero Games steht vor dem Aus: Grund ist der kurzfristige Rückzug der Finanzierung für ein noch nicht offiziell angekündigtes First-Person-Shooter-Projekt. In einer öffentlichen Mitteilung erklärte Studio-Mitgründerin Brenda Romero, dass der Publisher - allem Anschein nach Microsoft - die Zusammenarbeit beendet habe. Dies sei Teil einer übergeordneten, strategischen Entscheidung gewesen, auf die das Studio keinerlei Einfluss gehabt habe.
Das betroffene Spiel befand sich laut Angaben mehrerer Teammitglieder seit über zwei Jahren in Entwicklung. Interne Qualitätskontrollen seien durchweg erfolgreich absolviert worden, Meilensteine habe man termingerecht erreicht. Dennoch zog der Publisher das Budget zurück.
Die Entscheidung trifft das rund 75-köpfige Team hart: Zahlreiche Mitarbeiter berichten öffentlich von Kündigungen, mehrere sprechen sogar von der vollständigen Schließung des Studios. Für Romero Games ist der Verlust nicht nur wirtschaftlich ein Rückschlag - viele der Entwickler arbeiteten bereits seit über einem Jahrzehnt, teils sogar seit zwanzig Jahren, gemeinsam. Jetzt steht das Studio vor ungewissen Zukunftsplänen, will jedoch schnellstmöglich Unterstützung für das Team organisieren.

