FBC: Firebreak bekommt Rogue-Lite-Modus, während nur 30 Spieler auf Steam aktiv sind
Remedy Entertainment steckt in der Klemme: FBC: Firebreak, der multiplayer-fokussierte Ableger des gefeierten Control-Universums, hat sich als kommerzieller Fehlschlag entpuppt – so gravierend, dass das Studio bereits Ressourcen zu einem unangekündigten Projekt umgeschichtet hat. Doch für die Handvoll unerschütterlicher Fans, die dem Spiel treu geblieben sind (Steam verzeichnet aktuell über 30 gleichzeitige Spieler, auf Konsolen dürften es Dutzende mehr sein), gibt es dennoch Grund zur Freude: Das Rogue Protocol Update ist da! Die größte Neuerung ist Endless Shift, ein brandneuer Rogue-Lite-Horde-Modus, der Spieler in einen abgeschnittenen Bereich des Oldest House wirft, wo sie sich Welle für Welle gegen Hiss-Horden zur Wehr setzen müssen. Töte Feinde, sammle Corruption, kaufe Enhancements nach jeder Runde und halte so lange durch, wie deine Nerven es zulassen. Mit Power-Ups wie teamweiten Heilungen oder Nuklear-Bomben, die schwächere Gegner pulverisieren, will Remedy frischen Wind in das kriselnde Spiel bringen.
Endless Shift: Überleben im Oldest House als Rogue-Lite-Herausforderung
Der neue Endless Shift-Modus funktioniert nach klassischem Horde-Prinzip mit Rogue-Lite-Elementen: Spieler werden in einen abgeschotteten Sektor des Oldest House gebeamt, wo sie gegen immer mächtigere Wellen von Hiss-Kreaturen kämpfen. Jeder eliminierte Gegner bringt Corruption ein – eine Währung, die nach jeder abgeschlossenen Welle in neue Enhancements investiert werden kann. Diese Verbesserungen modifizieren deine Fähigkeiten und Waffen, wodurch sich über den Verlauf einer Run individuelle Builds ergeben. Doch Vorsicht: Mit jeder Runde steigt nicht nur die Schwierigkeit, auch die Ressourcen werden knapp. Es gibt nur eine einzige Dusche mit limitierten Heilungsnutzungen, und Munition droppt ausschließlich von Gegnern. Während gefallene Teammitglieder nach jeder Welle respawnen, ist das Match vorbei, sobald alle gleichzeitig am Boden liegen.
Waffen-Upgrades, Power-Ups und kosmetische Belohnungen
Je länger du durchhältst, desto bessere Waffen werden freigeschaltet, und selbst bereits erworbene Enhancements lassen sich weiter aufwerten. Power-Ups bieten temporäre Vorteile wie teamweite Heilungen oder verheerende Nuklear-Explosionen, die schwächere Hiss-Gegner auslöschen – die harten Brocken allerdings bleiben stehen und fordern weiterhin Respekt. Mit zunehmender Spielzeit schaltest du neue Enhancements frei und kannst sogar frische Kosmetik-Items abstauben. Ob das genügt, um die Spielerzahlen anzukurbeln, bleibt fraglich. Immerhin zeigt Remedy damit, dass es seine Roadmap einhält und versprochene Updates liefert, selbst wenn das Spiel kommerziell nicht abhebt.
Remedy schichtet Ressourcen um und fokussiert auf Control Resonant
Die Zukunft von FBC: Firebreak steht in den Sternen. Remedy hat bereits öffentlich gemacht, dass Ressourcen zu einem geheimen neuen Projekt verschoben wurden – vermutlich eine Reaktion auf die ernüchternden Spielerzahlen. Derweil arbeitet das Entwicklerteam mit Hochdruck an Control Resonant, dem offiziellen Sequel zum 2019er Hit Control. Dieses Mal steht Dylan Faden, der Bruder von Protagonistin Jesse, im Mittelpunkt. Remedy hat große Töne gespuckt und verspricht sein „größtes und ambitioniertestes“ Spiel aller Zeiten. Die Frage ist: Wird Control Resonant den Erwartungen gerecht, oder wiederholt sich das Desaster von Firebreak?
Warum ist FBC Firebreak so gefloppt?
Der Flop von FBC: Firebreak wirft Fragen auf. Das Spiel wurde als kooperativer Multiplayer-Shooter im Control-Universum konzipiert – eine mutige Abkehr vom Single-Player-Fokus des Originals. Doch die Formel zündete nicht: Die Spielerzahlen auf Steam bewegen sich seit Wochen im zweistelligen Bereich, und selbst auf Konsolen dürfte die Resonanz verhalten sein. Mögliche Gründe? Überfrachtete Live-Service-Landschaft, mangelnde Differenzierung zu Konkurrenten, oder vielleicht schlicht fehlendes Interesse an einem Multiplayer-Spin-off eines geliebten Single-Player-Franchises. Das Rogue Protocol Update mit Endless Shift ist ein Versuch, das Ruder herumzureißen, doch die Chancen stehen nicht gut.
Remedy hält Wort trotz Katastrophe
Trotz des offensichtlichen Scheiterns verdient Remedy Respekt dafür, sein Versprechen einzuhalten. Das Rogue Protocol Update wurde wie angekündigt ausgeliefert, inklusive Waffen-Inspektions-Animationen, neuer Kosmetik und diversen Bugfixes. Für die kleine, aber loyale Community ist das ein willkommenes Lebenszeichen. Ob weitere Updates folgen, bleibt abzuwarten – doch angesichts der Ressourcen-Umverteilung scheint der langfristige Support fraglich.rung des Spiels zeigt das Engagement, den Spielern ein langanhaltendes und fesselndes Erlebnis zu bieten. Es ist klar, dass die Geschichte des Oldest House noch lange nicht auserzählt ist.


