Europas Börsen im Spannungsfeld des US-Arbeitsmarktberichts
Am Freitag zeigten sich die zentralen europäischen Aktienmärkte angesichts des erwarteten US-Arbeitsmarktberichts etwas verhalten. Der EuroStoxx 50 verzeichnete dabei ein leichtes Minus von 0,1 Prozent und pendelte bei 5.405 Punkten. Jenseits des Euroraums legte der Londoner FTSE 100 minimal um 0,1 Prozent auf 8.818 Zähler zu, während sich der Schweizer SMI kaum von der Stelle bewegte und auf 12.319 Zähler stagnierte.
Im Vorfeld des Berichts hatten in den USA erste Anzeichen für eine Abkühlung am Arbeitsmarkt für Aufmerksamkeit gesorgt. So stieg kürzlich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Solche Daten sind von großer Bedeutung, da sie die zukünftige geldpolitische Richtung der US-Notenbank beeinflussen könnten. Eine Analyse der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba, deutet darauf hin, dass die Dynamik im Beschäftigungswachstum abnimmt.
Innerhalb des europäischen Marktes standen am Freitag vor allem Gesundheitstitel im Fokus der Investoren, während der Rohstoffsektor weniger gefragt war. Die Wertpapiere von Airbus setzten ihre Abwärtsbewegung fort, nachdem sie bereits am Vortag um 2,8 Prozent gefallen waren, und gaben um weitere 0,3 Prozent nach. Der Luftfahrtkonzern hatte im Mai weniger Flugzeuge als in den vorangegangenen Monaten ausgeliefert und liegt damit hinter seinem ambitionierten Jahresziel zurück.

