Angriff auf kritische Infrastruktur bei Lwiw: Raketenalarm in der Ukraine führt zu Einschlägen
Während eines landesweiten Raketenalarms in der Ukraine wurden in der Nähe von Lwiw, einer Stadt im Westen des Landes, mehrere Einschläge beobachtet. Nach Angaben von Gouverneur Maksym Kosyzkyj, veröffentlicht auf der Plattform Telegram, war ein Objekt der kritischen Infrastruktur das Ziel des Angriffs. Weitere Details sollen in Kürze bekanntgegeben werden. Kurz nach den Einschlägen hob die ukrainische Luftwaffe den Alarm wieder auf, nachdem sie zuvor vor ballistischen Raketen gewarnt hatte.
In der Zwischenzeit kursieren in ukrainischen Militärblogs Videos, die angeblich die Einschläge in der Region zeigen. Insgesamt sind sechs aufeinanderfolgende Einschläge zu sehen, was auf den Einsatz der neuen russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik hindeuten könnte. Auf verschiedenen Telegramkanälen war über Vorbereitungen auf dem russischen Testgelände Kapustin Jar im Raum Astrachen berichtet worden. Offizielle Bestätigungen seitens Russland oder der Ukraine für den Einsatz der Oreschnik liegen jedoch nicht vor.
Bereits im November 2024 hatte Russland mit dieser Rakete, allerdings ausgestattet mit leeren Sprengköpfen, die ukrainische Stadt Dnipro ins Visier genommen und den Angriff als Testlauf bezeichnet.

