Euro zeigt Stärke in ruhiger Vorweihnachtswoche
Der Euro konnte am Montag zulegen und erreichte am Nachmittag einen Wert von 1,1762 US-Dollar. Zu Beginn des Handels lag die europäische Gemeinschaftswährung nur knapp über 1,17 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) gab den Referenzkurs mit 1,1745 US-Dollar an, nachdem er am Freitag noch bei 1,1712 US-Dollar gelegen hatte. Der US-Dollar wurde somit mit 0,8514 Euro bewertet, nach 0,8538 Euro am vorherigen Tag.
An den Märkten herrschte zum Wochenbeginn eine gedämpfte Stimmung, da das Handelsvolumen aufgrund der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage deutlich abgenommen hatte. Nennenswerte konjunkturelle Impulse blieben sowohl in der Eurozone als auch in den Vereinigten Staaten aus, da keine wichtigen Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden.
In den USA könnten allerdings am Dienstag neue Wirtschaftszahlen Licht in die aktuelle konjunkturelle Entwicklung bringen. Hier steht unter anderem die Veröffentlichung der Daten zur Industrieproduktion im Fokus der Händler und Analysten.
Neben dem US-Dollar legte die EZB zudem die Referenzkurse für den Euro gegenüber anderen wichtigen Währungen fest. So notierte der Euro bei 0,87420 britischen Pfund, 184,77 japanischen Yen und 0,9316 Schweizer Franken.
Nicht nur die Währungen, auch der Goldpreis verzeichnete eine Bewegung. Die Feinunze Gold erreichte einen Wert von 4.421 Dollar, 82 Dollar mehr als noch am Tag zuvor.

