Euro zeigt Erholungstendenz im US-Handel
Der Euro hat am Dienstag im US-Handel einen leichten Aufschwung verzeichnet und notierte zuletzt bei 1,0968 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs der Gemeinschaftswährung auf 1,0950 Dollar festgelegt, nach 1,0967 Dollar am Montag. Entsprechend kostete ein Dollar 0,9132 Euro, nachdem es zuvor 0,9118 Euro waren.
Nach spürbaren Rückgängen in den letzten beiden Handelstagen, die auf eine aggressive Zollpolitik der USA zurückzuführen sind, erlangte der Euro teilweise wieder an Wert. Am Donnerstag der Vorwoche hatte er mit 1,1144 Dollar seinen höchsten Stand seit einem halben Jahr erreicht.
Das Geschehen an den Finanzmärkten wird weiterhin von der US-Zollpolitik beherrscht, deren Entspannung nicht in Sicht ist. Marktanalysten sehen anhaltende Unsicherheit, die auch in den kommenden Tagen für verstärkte Kursschwankungen sorgen könnte.

