Crimson Desert zeigt alle Konsolen-Grafikmodi – so läuft das Action-Epos auf PS5, PS5 Pro und Xbox
Pearl Abyss hat mit Crimson Desert monatelang für Aufsehen gesorgt – und kurz vor dem Erscheinungstermin liefert der Entwickler nun die technischen Details, auf die Konsolenspieler gewartet haben. Welche Auflösungen und Bildwiederholraten das Open-World-Abenteuer auf den verschiedenen Plattformen erreicht, ist durchaus aufschlussreich. Wer eine PS5 Pro sein Eigen nennt, darf sich dabei besonders freuen.
PS5 und Xbox Series X: Drei Grafikmodi zur Auswahl
Auf der PS5 und der Xbox Series X stehen Spielern drei verschiedene Grafikmodi zur Verfügung, zwischen denen je nach persönlicher Präferenz gewechselt werden kann. Der Leistungsmodus liefert 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde mit aktivierter Bildwiederholsynchronisierung – wer ein Bildschirm mit variabler Bildwiederholrate besitzt, kann sogar noch etwas mehr Flüssigkeit herausholen. Der ausgewogene Modus setzt auf hochskaliertes 4K aus 1280p mithilfe von FSR 3 und zielt auf 40 Bilder pro Sekunde ab, wobei ein 120- oder 240-Hz-Bildschirm Voraussetzung ist. Den Abschluss bildet der Qualitätsmodus: Hier wird die Auflösung via FSR 3 von 1440p auf 4K hochskaliert, läuft mit 30 Bildern pro Sekunde und bietet dafür Strahlenverfolgung auf hoher Qualitätsstufe. Die anderen beiden Modi beschränken die Strahlenverfolgung auf die niedrige Einstellung.
PS5 Pro: Die Referenzplattform für Crimson Desert auf Konsolen
Wer Crimson Desert auf der PS5 Pro spielt, bekommt die mit Abstand beeindruckendste Konsolenerfahrung geboten. Im Leistungsmodus kommt Sonys hauseigene Hochskalierungstechnologie PSSR zum Einsatz und hebt die Basis-1080p-Auflösung auf 4K an – bei 60 Bildern pro Sekunde, variabler Bildwiederholrate und Strahlenverfolgung auf hoher Stufe. Der ausgewogene Modus nutzt ebenfalls PSSR, diesmal aus 1440p, und liefert 40 Bilder pro Sekunde sowie Strahlenverfolgung auf hohem Niveau. Der Qualitätsmodus ist schließlich das Sahnestück: natives 4K bei 30 Bildern pro Sekunde und Strahlenverfolgung auf Ultra-Qualität. Für alle, die das visuelle Maximum aus Crimson Desert herausholen wollen, ist die PS5 Pro damit die klare Empfehlung unter den Konsolen.
Xbox Series S: Abgespeckt, aber spielbar
Etwas nüchterner sieht es auf der Xbox Series S aus, was angesichts der schwächeren Hardware kaum überrascht. Hier stehen lediglich zwei Modi zur Wahl: Der Leistungsmodus bietet 720p bei 40 Bildern pro Sekunde auf kompatiblen Bildschirmen, der Qualitätsmodus liefert 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde. Strahlenverfolgung ist in beiden Fällen deaktiviert. Das ist zwar ein deutlicher Rückschritt gegenüber den leistungsstärkeren Geschwisterplattformen, ermöglicht aber dennoch einen soliden Einstieg in das Spiel für all jene, die ausschließlich eine Xbox Series S besitzen.
Kurz vor dem Start: Crimson Desert ist fast greifbar
Die veröffentlichten Daten geben einen guten ersten Überblick, doch ausführlichere Analysen zu tatsächlich gemessener Leistung und etwaigen Schwankungen im Spielbetrieb stehen noch aus. Angesichts des nahenden Erscheinungstermins wird es nicht mehr lange dauern, bis handfeste Eindrücke aus dem Spielalltag die nackten Zahlen mit Leben füllen. Fest steht schon jetzt: Pearl Abyss hat die verschiedenen Plattformen sorgfältig bedacht und bietet jeweils mehrere Einstellungsoptionen an, die unterschiedlichen Prioritäten gerecht werden – sei es flüssige Bewegung, hohe Auflösung oder beeindruckende Lichteffekte durch Strahlenverfolgung.


