Euro vor Spannung auf US-Arbeitsmarktdaten nahezu stabil
Der Euro zeigt sich am Donnerstagmorgen robust, notiert nahezu unverändert bei 1,1640 US-Dollar im Vergleich zum Vorabend. Diese Ruhe dürfte sich jedoch im Tagesverlauf ändern, da die Veröffentlichung der wöchentlichen US-Arbeitsmarktzahlen ins Haus steht, die traditionell die Märkte bewegen.
Im Fokus stehen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, deren Zahl zuletzt unerwartet gestiegen war. Sollten sich die Erstanträge erneut erhöhen, könnte dies Besorgnis über eine mögliche Schwächung des Arbeitsmarktes schüren. Dies wiederum könnte die Erwartungen an eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed befeuern, eine Einschätzung, die von der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba, geteilt wird.
Aktuell sieht der Markt die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bei der nächsten Fed-Zinssitzung im September bei beeindruckenden 90 Prozent. Diese Aussicht wurde jüngst durch Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell untermalt, der auf mögliche Risiken für den US-Arbeitsmarkt hingewiesen hat.

