Euro trotzt widerstandsfähig und setzt Gewinne fort
Der Euro hat es geschafft, seine am Vortag erzielten Gewinne weiterhin aufrechtzuerhalten, obwohl der Zugewinn im Vergleich zum Dienstag überschaubar blieb. Zum Auftakt des Handelstages notierte die Gemeinschaftswährung bei einem Wechselkurs von 1,1685 US-Dollar. Den Anstoß für diese Entwicklung gab ein unverhoffter Rückgang der Inflationsrate in den Vereinigten Staaten, der die Marktteilnehmer aufhorchen ließ. Die Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung durch die Federal Reserve verstärkten sich, was den US-Dollar schwächte und im Gegenzug den Euro beflügelte. Bemerkenswert ist, dass die Einführung höherer Zölle durch die USA bislang nur geringe Auswirkungen auf die Preisentwicklung zu haben scheinen. Die Analysten des Bankhauses Metzler gehen davon aus, dass die jüngsten Inflationszahlen für Juli die Wahrscheinlichkeit einer Zinsreduktion im September nahezu unumstößlich gemacht haben. Der Devisenmarkt rechnet im weiteren Verlauf des Tages nicht mit drastischen Kursschwankungen, da es an nennenswerten wirtschaftlichen Impulsen aus der Eurozone und den USA mangelt, die den Investoren als Orientierung dienen könnten.

