Euro trotzt US-Dollar und Weihnachtsruhe
Der Euro hat sich am Freitag unter der Marke von 1,18 US-Dollar gehalten und notierte zuletzt bei 1,1777 US-Dollar. Aufgrund eines Feiertags wurde von der Europäischen Zentralbank kein Referenzkurs festgesetzt, was die Entwicklungen im Währungsmarkt zusätzlich beeinflusste. Sowohl in Europa als auch in den USA fehlten marktrelevante Konjunkturdaten, die für Bewegung sorgen könnten.
Während nach der eintägigen Weihnachtspause der Aktienhandel in den Vereinigten Staaten wieder aufgenommen wurde, blieben die europäischen Börsen geschlossen. Dies führte zu einem sehr eingeschränkten Handelsvolumen, da viele Händler bereits in der Ferienzeit pausierten.
Überraschend dynamisch präsentierte sich hingegen der Goldmarkt. Die Feinunze Gold, das sind etwa 31,1 Gramm, stieg auf knapp 4.547 Dollar an. Dies markierte ein bedeutendes Plus von 66 Dollar gegenüber dem Mittwochsstand. Der Preisanstieg ist nicht zuletzt den geopolitischen Spannungen zwischen Venezuela und den USA zuzuschreiben, die die Nachfrage nach dem Edelmetall als sicheren Hafen anheizten.

