Euro bleibt stabil – Unsicherheiten durch Trumps Zollpolitik
Der Euro hielt sich am Freitag wacker im US-Handel und zeigte nur minimale Schwankungen. Rund eine Stunde vor dem Schlussgong an der Wall Street pendelte der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bei 1,1693 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank in Frankfurt den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1683 Dollar festgesetzt, ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag, wo er noch bei 1,1709 Dollar lag. Im Umkehrschluss bedeutete dies, dass der Dollar 0,8559 Euro kostete, verglichen mit 0,8540 am Donnerstag.
Im Hintergrund sorgt weiterhin das politische Geflecht um die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump für beherrschende Unsicherheiten an den globalen Finanzmärkten. Kanadas Wirtschaft steht mit Zöllen von 35 Prozent im Fokus, und auch andere Länder wurden bereits schriftlich über anstehende Handelsbarrieren informiert.
Ein Interview mit dem US-Sender NBC News verheißt ebenso wenig Entspannung. Trump sprach von pauschalen Strafzöllen zwischen 15 und 20 Prozent auf Waren der meisten Handelspartner. Auch die Europäische Union scheint in seinem Fadenkreuz zu stehen und darf sich in naher Zukunft auf ein entsprechendes Schreiben gefasst machen.

