EU-Vertreterin kritisiert Irans Umgang mit Protesten
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die iranische Regierung scharf für deren Maßnahmen zur Unterdrückung der aktuellen Massenproteste kritisiert. Laut Kallas zeigt die Abschaltung des Internets und die gewaltsame Vorgehensweise gegen Demonstrationen ein Regime, das Furcht vor seiner eigenen Bevölkerung hat. Diese Maßnahmen entsprächen einem Staat, der die legitimen Forderungen seiner Bürger ignoriert und dabei sein wahres Antlitz enthüllt. Die Estin betonte, wie wichtig es sei, das Streben des iranischen Volkes nach einer besseren Zukunft zu unterstützen.
Kallas, die zuvor als Ministerpräsidentin Estlands tätig war, verurteilte auch den "unverhältnismäßigen und harten Einsatz der Sicherheitskräfte". Sie stellte klar, dass jede Form von Gewalt gegen friedliche Demonstranten nicht akzeptabel sei. Die europäische Diplomatin rief dazu auf, friedliche Meinungsäußerungen zu respektieren und die Stimme des Volkes zu hören.

