Drohnendiplomatie: Konflikt zwischen Russland und Ukraine eskaliert weiter
Zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich der bereits seit Monaten schwelende Konflikt durch erneute Drohnenangriffe weiter zu. In der südostukrainischen Region Dnipropetrowsk wurden jüngst drei Verwundete gemeldet, so Gouverneur Olexandr Hanscha. Besonders in der Gebietshauptstadt Dnipro sowie in der Großstadt Krywyj Rih sorgten Brände für weitere Zerstörung und führten zu erheblichen Beeinträchtigungen der Infrastruktur. Insbesondere die Energieversorgung leidet unter den Angriffen, und es kam zu Stromausfällen in den betroffenen Gebieten.
Die ukrainische Luftabwehr konnte jedoch erfolgreich 27 Drohnen abfangen, wodurch noch schlimmere Schäden verhindert werden konnten. Trotzdem bleibt die Situation für die Zivilbevölkerung angespannt, da die Angriffe regelmäßig zu neuen Ausfällen und Zerstörungen führen.
Auf der anderen Seite der Grenze meldete das russische Verteidigungsministerium den erfolgreichen Abschuss von 59 ukrainischen Drohnen. Ziel dieser Drohnenangriffe waren unter anderem das Schwarze Meer sowie die südrussische Region Krasnodar. Dennoch entkam Russland nicht unbeschadet: In der Region Wolgograd trafen Drohnentrümmer ein Öldepot und entfachten einen Brand. Die Feuerwehr ist im Großeinsatz, um die Flammen einzudämmen, während betroffene Anwohner aus Sicherheitsgründen evakuiert wurden.

