EU fordert Respekt für Venezuelas Selbstbestimmung in turbulenter Phase

Inmitten der eskalierenden Spannungen in Venezuela betont die Europäische Union das Selbstbestimmungsrecht des Landes. Ein eindringlicher Appell von Kaja Kallas, der EU-Chefdiplomatin, fordert, dass das venezolanische Volk über seine eigene Zukunft entscheiden darf. Diese Bemerkungen fanden die Unterstützung von 26 der 27 EU-Mitgliedstaaten, wobei unklar bleibt, welches Land sich zurückhält. Die EU steht in engem Dialog mit den USA sowie internationalen Partnern, um eine demokratische und friedliche Lösung für die Krise unter venezolanischer Führung zu unterstützen.
Kallas tritt zudem entschieden für die Einhaltung des Völkerrechts ein und betont die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit, die die territoriale Integrität und Souveränität respektiert. In einer hitzigen Reaktion auf Donald Trumps Ankündigung, dass die USA vorübergehend Venezuela führen würden, sagte die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, dass sie Maduros Freilassung fordere und den US-Einsatz als Verstoß gegen die UN-Charta bezeichne. Des Weiteren fordert Kallas die Freilassung aller politischen Gefangenen in Venezuela und hebt die Bedeutung der Menschenrechte hervor. Die EU-Mitgliedstaaten sind bemüht, die Sicherheit ihrer Bürger sicherzustellen, einschließlich derer, die in Venezuela inhaftiert sind.

