Erstes Netzwerktreffen der TOP-Unternehmen Niederbayerns bei Haas Fertigbau
Regionale Wirtschaft stärkt Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg – Austausch, Vernetzung und Zukunftsthemen im Fokus

24. März 2026, 14:57 Uhr · Quelle: Pressebox
Erstes Netzwerktreffen der TOP-Unternehmen Niederbayerns bei Haas Fertigbau
Foto: Pressebox
Bild zeigt geschäftsführenden Gesellschafter Xaver A. Haas bei der Vorstellung des Standortes Haas als regionales Unternehmen im Kundenforum der Firmenzentrale von Haas Fertigbau.
Das Niederbayern-Forum stärkt die regionale Wirtschaft durch ein Netzwerktreffen zu Infrastruktur und Innovationen.

Falkenberg/ Landshut, 24.03.2026 (PresseBox) - Mit dem ersten landkreisübergreifenden Netzwerktreffen der TOP-Unternehmen Niederbayerns hat das Niederbayern-Forum e. V. ein neues Format zur Stärkung der regionalen Wirtschaft geschaffen. Bei der Haas Fertigbau GmbH in Falkenberg (Landkreis Rottal-Inn) kamen führende Unternehmen der Region zusammen, um sich über zentrale Zukunftsthemen wie Infrastruktur, Transformation und innovative Bauweisen auszutauschen und ihre Vernetzung weiter zu vertiefen.

Vernetzung als Schlüssel für eine starke Region

Zum Auftakt begrüßte der Geschäftsführer des Niederbayern-Forums, Dr. Reinhard Saller, die Gäste und stellte die Intention des neuen Formats vor. Es handle sich um das erste Treffen dieser Art über Landkreisgrenzen hinweg. Ziel sei es, den Austausch zwischen den ausgezeichneten TOP-Unternehmen Niederbayerns gezielt zu fördern und neue Impulse für die regionale Zusammenarbeit zu setzen. Gerade die landkreisübergreifende Vernetzung sei ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts.

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, zugleich erster Vorsitzender des Niederbayern-Forums, betonte die besondere Bedeutung enger Zusammenarbeit in herausfordernden Zeiten. Angesichts schwieriger nationaler und internationaler Rahmenbedingungen sei es umso wichtiger, die Kräfte innerhalb Niederbayerns zu bündeln. Das Niederbayern-Forum verstehe sich als Plattform, die unterschiedlichste Akteure zusammenbringt, ohne eigene wirtschaftliche Interessen zu verfolgen, und damit gezielt zur Stärkung von Image und Vernetzung der Region beiträgt. Regierungspräsident Rainer Haselbeck, zweiter Vorsitzender des Niederbayern-Forums, würdigte die Leistungskraft der niederbayerischen Unternehmen und ihrer Beschäftigten. Ziel sei es, die TOP-Unternehmen stärker sichtbar zu machen und „ins Schaufenster zu stellen“, um die Qualität und Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Niederbayern zu unterstreichen. Gleichzeitig gehe es darum, Unternehmen zu vernetzen sowie gemeinsame Interessen zu bündeln und nach außen zu vertreten.

Auch Landrat Michael Fahmüller hob die Bedeutung der regionalen Wirtschaft hervor: Der Mittelstand und die familiengeführten Betriebe seien das Rückgrat der Region. „Nur wenn unsere Wirtschaft stark ist, ist auch unsere Region stark“, machte Fahmüller deutlich. Besonders wichtig sei dabei die Förderung von Ausbildung und beruflicher Bildung als Grundlage für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Zugleich betonte er, dass Veranstaltungen wie das Netzwerktreffen einen wichtigen Beitrag leisten, um Unternehmen miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsame Perspektiven für die Region zu entwickeln.

Infrastruktur als zentrale Zukunftsaufgabe

Ein fachlicher Schwerpunkt des Treffens lag auf der Verkehrsinfrastruktur. Stefan Leitner, Leiter des Sachgebiets Straßenbau an der Regierung von Niederbayern, gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Straßenverkehrsplanung.

In der ländlich geprägten Region Niederbayern komme der Infrastruktur eine zentrale Bedeutung zu. Das überregionale Straßennetz umfasse rund 3.000 Kilometer an Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen. Gleichzeitig sei eine stärkere Verlagerung von Verkehr auf die Schiene, insbesondere im Güterverkehr, notwendig. Leitner verwies auf einen deutlichen Anstieg des Verkehrsaufkommens in den vergangenen Jahren, wobei etwa die Hälfte des Zuwachses auf den Straßenverkehr entfalle.

Als besonders wichtige Maßnahmen benannte Leitner den sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A 3 zwischen Hengersberg und Deggendorf, den vierstreifigen Ausbau der B 20 zwischen Straubing und Aiterhofen sowie Ausbaumaßnahmen an der A 92 zwischen Essenbach und Dingolfing-Ost, an der B 388 zwischen Eggenfelden und Pfarrkirchen sowie an der B 533 zwischen Grafenau und Hohenau. Im Bereich der Bundesstraßen sollen zudem Ortsumfahrungen unter anderem in Straßkirchen (B 8), Ruhmannsfelden (B 11), Landshut (B 15 neu) und Weihmichl (B 299) realisiert werden. Ein besonderer Fokus liege insgesamt auf dem Erhalt bestehender Infrastruktur. Ein Großteil der Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes fließe in die Sanierung bestehender Bauwerke, insbesondere von Brücken – wie etwa die mit rund 25 Millionen Euro veranschlagte Erneuerung der Isarbrücken in Landshut.

Einblicke in innovativen Holzbau

Als Gastgeber gewährte die Haas Fertigbau GmbH den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in aktuelle Entwicklungen im seriellen Holzbau. Geschäftsführerin Dr. Tanja Haas-Lensing erläuterte, wie sich das Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Standardisierung und individuellen Kundenlösungen positioniert.

Der serielle Holzbau basiert auf einer systemischen, modularen und industriellen Bauweise mit hoher Vorfertigungsquote. Standardisierte Elemente werden im Werk gefertigt und anschließend flexibel kombiniert. Digitale Konfiguratoren und Baukastensysteme ermöglichen dabei eine individuelle Planung sowie eine frühzeitige und transparente Kostenübersicht. Vor dem Hintergrund steigenden Wohnraumbedarfs und klimapolitischer Anforderungen wurde deutlich, dass der Holzbau zunehmend an Bedeutung gewinnt. Als nachhaltiger Baustoff und Grundlage industrieller Fertigung kann er einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung aktueller Herausforderungen im Bausektor leisten. Eine anschließende Führung durch das Werk durch Xaver Haas bot den Teilnehmern zudem die Möglichkeit, die Prinzipien seriellen Bauens direkt vor Ort kennenzulernen.

Austausch und Vernetzung im Mittelpunkt

Neben den Fachvorträgen stand insbesondere der persönliche Austausch, nicht zuletzt bei der gemeinsamen Brotzeit zum Abschluss der Veranstaltung, im Fokus. Ziel des neuen Formats ist es, die ausgezeichneten Unternehmen enger miteinander zu vernetzen, Synergien zu nutzen und gemeinsam an der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Niederbayern zu arbeiten. Mit dem erfolgreichen Auftakt setzt das Niederbayern-Forum ein klares Zeichen für die Bedeutung von Kooperation, Innovation und regionaler Vernetzung.

Der Bezirk Niederbayern

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

Text stellen wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Bezirkes Niederbayern für redaktionelle Zwecke zur freien Verfügung.

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