Erfreuliche Aussichten für Suss: Aktienkurs erholt sich bemerkenswert
Der Halbleiterzulieferer Suss blickt nach einer Phase der Stagnation optimistisch in die Zukunft. Wie Geschäftsführer Burkhardt Frick erklärte, erwartet das Unternehmen im vierten Quartal eine signifikante Wiederbelebung der Auftragslage, unterstützt durch vielversprechende Kundenanfragen. Diese optimistischen Erwartungen kommen nach der im Oktober verkündeten Abschwächung des Profitausblicks für das Jahr 2025, welche seinerzeit für Unruhe gesorgt hatte.
Die Aktie von Suss, die im SDax notiert ist, erfuhr am Vormittag einen bemerkenswerten Kursanstieg von 15,8 Prozent auf 30,88 Euro. Dieser Anstieg kommt nach einem vorausgegangenen Rückgang von einem Viertel auf 26,66 Euro, der infolge der gesenkten Umsatzprognosen eintrat.
Für das Jahr 2025 reduziert Suss nun die Erwartung der Bruttomarge auf 35 bis 37 Prozent, während zuvor 37 bis 39 Prozent angepeilt wurden. Die Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern wurde ebenfalls angepasst auf 11 bis 13 Prozent. Trotz dieser Anpassungen hält Suss am Umsatzziel von 470 bis 510 Millionen Euro fest.
Neu veröffentlichte Quartalszahlen zeigen, dass der Umsatz in den drei Monaten bis Ende September um 15 Prozent auf 118 Millionen Euro gestiegen ist. In den ersten neun Monaten des Jahres summiert sich der Umsatz demnach auf 384,4 Millionen Euro. Gleichzeitig verringerte sich der Gewinn vor Zinsen und Steuern um etwa 28 Prozent auf 12,4 Millionen Euro, was einer Marge von 10,5 Prozent entspricht, während der Nettogewinn von 12,9 auf 9,2 Millionen Euro sank.
Die Gründe für diesen Rückgang sind laut Suss in den Zusatzaufwendungen bei der Montage der Anlagen sowie temporär erhöhter Unterstützungsmaßnahmen für bestehende Anlagen zu finden. Zudem wirkten sich eine ungünstige Produkt- und Kundenmix sowie die Kosten für den neuen Produktionsstandort in Taiwan negativ auf die Profitabilität aus.

