Dying Light: The Beast – Neuer Trailer und Dev‑Diary zeigen realistischeres Parkour, härteren Nahkampf und smartere KI
Der Veröffentlichungstermin am 19. September rückt unaufhaltsam näher, und Entwickler Techland schürt die Vorfreude auf Dying Light: The Beast mit einer beeindruckenden Offensive aus neuen Einblicken. Ein brandneuer Trailer mit dem Titel „Out in the Wild“ gewährt zusammen mit einem aufschlussreichen Entwicklertagebuch tiefe Einblicke in das schlagende Herz der Reihe: die untrennbare Symbiose aus akrobatischem Parkour und gnadenlosem Nahkampf. Dabei wird schnell klar, dass es sich hier nicht um eine bloße Fortsetzung handelt. Techland hat die fundamentalen Säulen des Gameplays von Grund auf neu gedacht und mit einer neuen Physik-Engine eine Evolution angestoßen, die jeden Sprung und jeden Schlag spürbar anders machen soll.
Die Neugeburt der urbanen Akrobatik
Das gefeierte Parkour-System der Franchise erfährt eine radikale Generalüberholung, die auf mehr Realismus und eine tiefere Immersion abzielt. Die Entwickler haben die In-Game-Physik akribisch neu justiert, um eine authentischere Sprunghöhe und -weite zu erzielen. Das leicht „schwebende“ Gefühl des Vorgängers wurde konsequent entfernt, was jede Bewegung geerdeter und wuchtiger wirken lässt. Du kannst nahezu überall hingehen und alles erklimmen, was du siehst, unterstützt durch eine realistische Bewegungsdynamik. Die Betonung liegt dabei stark auf der freien Erkundung. Ein Ausdauerbalken wird dich nicht mehr beim Erklimmen hoher Strukturen limitieren. Stattdessen sind dein Verstand und deine Beobachtungsgabe gefragt, um den besten Weg nach oben zu finden. Insgesamt wird Dying Light: The Beast mit über 100 frischen Animationen für den Parkour aufwarten, darunter allein 17 neue Manöver für das Erklimmen von Kanten.
Ein Ballett der Brutalität
Auch der Kampf wurde einer umfassenden Frischzellenkur unterzogen, um physische und unerbittliche Auseinandersetzungen zu ermöglichen, die deiner Kreativität keine Grenzen setzen. Die Timings für Waffenschwünge und -treffer wurden neu kalibriert, um eine maximale Wirkung zu entfalten und jedem Schlag mehr Gewicht zu verleihen. Die neue Physik-Engine sorgt dabei für erschreckend realistische Reaktionen deiner Gegner, komplett mit kurzen Trefferanimationen und aktiven Ragdoll-Effekten, die jeden Kampf zu einem unvorhersehbaren Schauspiel machen. Deine Widersacher werden zudem deutlich cleverer agieren. Das Studio merkt an, dass sie bis zu 22 verschiedene Strategien nutzen können, um sich zu positionieren und die Deckungsmechaniken der Umgebung auszunutzen. Für die besonders brutalen Momente sorgt ein neues Schadensmodell, das die Zerstörung von mindestens zwölf verschiedenen Körperteilen an Gegnern erlaubt. Sichtbare Wunden werden dabei doppelt so häufig auftreten wie im Vorgängertitel.
Die Visionäre hinter der Gewalt
Untermauert werden diese Versprechen durch ein neues Entwicklertagebuch, in dem Schlüsselpersonen wie der technische Game Director Kacper Kwalczuk und Franchise Director Tymon Smektała zu Wort kommen. Sie erläutern leidenschaftlich, wie sie die Kernmechaniken gegenüber Dying Light 2 Stay Human verbessert haben und welche Vision sie für die Zukunft des Franchises verfolgen. Diese Transparenz, gekoppelt mit dem jüngsten, humorvollen Trailer über die verschiedenen internationalen Synchronsprecher von Protagonist Kyle Crane, zeigt ein Studio, das selbstbewusst und mit einer klaren Vision auf den bevorstehenden Release zusteuert. Die Bestie steht kurz davor, von der Leine gelassen zu werden.


