Drohnenangriffe in Saratow: Ein Toter und Schäden an Wohngebäuden
Die jüngsten Drohnenangriffe auf die russische Stadt Saratow bringen erneut das Ausmaß des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland zum Vorschein. Bei dem Angriff wurde laut Behördenangaben ein Mensch getötet und mehrere Bewohner erlitten Verletzungen. Die Trümmer der abgeschossenen Drohnen beschädigten mehrere Wohnkomplexe, wie der Gouverneur der Region, Roman Bussargin, über Telegram mitteilte. Ein Todesopfer ist zu beklagen, während mehrere Personen medizinische Versorgung benötigten. Zudem meldete Bussargin Schäden an einem lokalen Betrieb, verzichtete jedoch auf nähere Angaben hierzu.
Bilder, die in sozialen Netzwerken geteilt wurden, zeigen das Ausmaß der Zerstörung und deuten auf einen Großbrand hin, der angeblich durch den Angriff ausgelöst wurde. Ukrainische Medien berichteten, dass ein ölverarbeitender Betrieb im Visier der Drohnen stand und getroffen wurde. Diese Attacken auf Saratow sind nicht das erste Mal und reihen sich in eine Serie von Angriffen ein. Gouverneur Bussargin versprach den betroffenen Anwohnern Unterstützung.
Das russische Verteidigungsministerium informierte früh am Morgen darüber, 121 ukrainische Drohnen zerstört oder abgefangen zu haben. Die meisten von ihnen wurden über der Region Krasnodar gesichtet, während auch in den Regionen Saratow, Brjansk, Belgorod und Woronesch Aktionen stattfanden. Das Ministerium vermerkte jedoch keine Schäden durch die abgewendeten Drohnen.
Die Ukraine setzt Drohnen als Teil ihres Verteidigungskampfes gegen den seit über dreieinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg ein. Diese Angriffe sollen das russische Hinterland treffen und militärische Nachschubwege sabotieren. Doch die Verluste und Zerstörungen dieser Angriffe sind gering im Vergleich zu den erheblichen Schäden und Verlusten, die die russischen Angriffe auf ukrainischem Boden verursachen.

