Die verborgenen Kräfte hinter Bitcoins (BTC) explosiven Jahresendrallyes

Bitcoin überschritt am Freitag kurzzeitig 121.000 $, als es seine Rallye dieser Woche fortsetzte. Oktober war historisch gesehen der stärkste Monat für BTC, und die Psychologie des sogenannten "Uptober" geht weit über saisonale Aberglauben hinaus.
Uptober Entfesselt
Nach Monaten gedämpften Sommerhandels entfacht der Anbruch des Oktobers einen psychologischen Wandel: Die Narrative, dass Bitcoin in diesem Monat historisch gut abschneidet, bereitet die Investoren darauf vor, einen Anstieg zu erwarten. Frühe Käufer werden durch diese Erwartungen motiviert und treiben die Preise in die Höhe, da sich der bekannte Kreislauf der FOMO (Fear of Missing Out) schnell verstärkend auswirkt.
On-Chain Metriken wie das Spent Output Profit Ratio (SOPR) zeigen dieses Muster konsequent auf: Werte steigen im vierten Quartal über 1, was bedeutet, dass Teilnehmer in die Stärke hinein verkaufen und Gewinne realisieren, ohne eine schädliche Verteilung zu verursachen.
Institutionelle Ströme fügen weiteren Treibstoff hinzu. Oktober fällt mit der Neugewichtung von Portfolios zusammen, da Vermögensverwalter frisches Kapital einbringen, um die Jahresendperformance zu optimieren, und Bitcoin beansprucht zunehmend einen Anteil dieser Umschichtung. Unterdessen bieten makroökonomische Hintergründe oft Rückenwind: US-Wahlen, die Änderung der Federal Reserve-Politik und die Schwäche des Dollars drängen Investoren in Richtung harte, unkorrelierte Vermögenswerte. Diese Kräfte bauen auf dem saisonalen Optimismus auf und schaffen einen synergetischen Schub.
Untermauernd wird dies durch Bewertungsmetriken wie das MVRV-Verhältnis, das typischerweise bis in den Dezember hinein nach oben tendiert und auf steigende unrealisierte Gewinne und stärkende Überzeugung hinweist, während abnehmende Börsenguthaben auf eine strukturelle Akkumulation statt spekulativen Umsatz hindeuten. Letztendlich geht es bei Uptober weniger um Folklore und mehr um Psychologie, verstärkt durch Kapital- und Makrokatalysatoren - der Oktober entfacht den Glauben, und der Glaube wird zum Motor von Bitcoins Jahresendsteigerungen.
Der Decode Macro Trend Oscillator (MTO) hat eine Schlüsselrolle bei der Signalisierung von Bitcoins jüngstem Ausbruch gespielt. Bereits im Mai deutete er auf eine Verschiebung hin, als die allgemeine Marktstimmung noch durch den Börsencrash belastet war. Im Juli untermauerte der sogenannte „Pulse“-Modus des Indikators diese frühen Anzeichen weiter und bestätigte einen Aufwärtstrend. Im September bestätigte der MTO schließlich mit seiner ersten grünen Monatskerze den Ausbruch. Nun, mit einer zweiten grünen Kerze im Oktober, wies der Indikator auf ein wachsendes Momentum hin, während er Investoren aufforderte, geduldig und fokussiert während dieses Trends zu bleiben.
Die Geschichte deutet auf 143.000 $ hin
Bitcoin könnte seiner explosivsten Uptober-Rallye bisher entgegensehen, wobei der Forscher Bull Theory eine Rallye auf fast 143.000 $ prognostiziert. Obwohl diese Zahl kühn klingt, stützt die Geschichte diese Behauptung. Der Oktober war konsequent einer der profitabelsten Monate für Bitcoin und schloss in 10 der letzten 12 Jahre mit einem Gewinn, was einer Erfolgsquote von 83 % entspricht.
Wichtiger ist, dass, wann immer der September positiv endete, der Oktober ebenfalls nachzog – vier von vier Mal seit 2013. Dieses Jahr zeigt der Oktober bereits Anzeichen von Stärke. Historisch gesehen erzielt Bitcoin im Oktober durchschnittlich einen Gewinn von 20,62 %, was bei den aktuellen Niveaus eine Rallye auf 143.500 $ implizieren würde. Selbst die mittlere Rendite von 14,71 % deutet auf fast 136.500 $ hin, was unterstreicht, dass selbst konservative Szenarien sehr bullisch bleiben.
Zusätzlich, in allen vorherigen Fällen, in denen der September und der Oktober positiv waren, stieg auch der November, was die Gewinne weiter verstärkte. Dieses Muster deutet darauf hin, dass Uptober nicht nur ein einzelner Monat ist, sondern potenziell die Zündung eines mehrmonatigen Anstiegs.

