Death Stranding 2: Neuer Trailer zeigt ein explosives Feuerwerk der Ideen und den ersten epische Bosskampf
Na, sitzt du auch schon auf glühenden Kohlen? Wenn du dachtest, du hättest bereits alles zu Death Stranding 2: On the Beach gesehen, dann halt dich fest. Auf dem großen Game Premiere Event, das von Kojima Productions und dem einzigartigen Geoff Keighley gehostet wurde, hat Meister Hideo Kojima persönlich eine ganze Wagenladung neuer Details und Gameplay-Szenen auf uns losgelassen. Und was soll man sagen? Es sieht absolut fantastisch aus.
Die Magellan und die Gefahren Mexikos
Eine der spannendsten Neuerungen ist die DHV Magellan. Sobald du das chirale Netzwerk in einem Gebiet etabliert hast, kannst du dieses riesige Schiff herbeirufen. Kojima deutete an, dass wir die Entwicklung der Crew und des Schiffs im Laufe des Spiels hautnah miterleben werden. Das klingt doch schon mal nach einer mobilen Basis, die weit mehr ist als nur ein schnödes Fortbewegungsmittel. Aber Kojima wäre nicht Kojima, wenn er uns nicht auch direkt ins kalte Wasser werfen würde.
Wir sehen Gameplay vom Anfang des Spiels, in dem sich Sam und Lou durch die malerischen, aber trügerischen Berglandschaften Mexikos kämpfen. Die spinnenartigen chiralen Kreaturen sind natürlich wieder mit von der Partie. Klar, man kann versuchen, sich an diesen Biestern vorbeizuschleichen – und die Musik, die dabei dynamisch einsetzt, scheint einem dabei fast schon den Weg zu weisen. Aber es gibt neue, viel größere Gefahren. Plötzlich bebt die Erde. Je nach Stärke des Bebens musst du komplett stillstehen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und wertvolle Fracht zu beschädigen. Man stelle sich das mal vor: Mitten in einer heiklen Flucht, und du musst zur Salzsäule erstarren. Purer Stress, aber genial!
Wenn die Welt zum Gegner wird
Und als wären Erdbeben nicht schon genug, erwarten uns in verschneiten Regionen auch noch Lawinen. Beides hat einen verheerenden Effekt, der weit über einen simplen Schadensbalken hinausgeht: Die Karte verändert sich dadurch maßgeblich. Ein eben noch sicherer Pfad könnte nach einer Lawine verschüttet sein, ein Erdbeben könnte völlig neue Wege eröffnen oder alte zerstören. Die Welt ist nicht mehr nur Kulisse, sie ist ein aktiver Gegenspieler, der sich ständig wandelt. Das ist eine Weiterentwicklung, die dem Erkundungsaspekt eine völlig neue Tiefe verleiht. Man merkt einfach, dass hier jemand mit einer Vision am Werk ist, der sich nicht auf den Lorbeeren des ersten Teils ausruhen will.
Spektakel in einer anderen Welt: Der Kampf gegen Neil
Dann springt Kojima zu einem völlig anderen Teil des Spiels und, Leute, hier ist mir die Kinnlade heruntergeklappt. Sam betritt eine andere Welt, eine Art surreale Arena, um gegen einen neuen Feind namens Neil und seine Soldaten zu kämpfen. Und die Umgebung? Die ist der absolute Wahnsinn. Überall brennen Türme, der Himmel explodiert in einem unaufhörlichen Feuerwerk und Funken sprühen durch die Luft. Ein visueller Overkill im besten Sinne. Hier zeigt sich, dass Death Stranding 2 auch die Action-Schraube ordentlich anzieht. Du kannst versuchen, die Soldaten heimlich auszuschalten, oder direkt mit dem Sturmgewehr, der Schrotflinte oder sogar einem Granatwerfer für klare Verhältnisse sorgen. Neil selbst ist ein agiler Gegner, der sich durch den Level teleportiert, was den Kampf unberechenbar und dynamisch macht. Das Ganze wirkt weniger wie ein reiner Bosskampf und mehr wie ein inszeniertes, explosives Ballett.
Es ist klar: Death Stranding 2: On the Beach will größer, lauter und unvorhersehbarer werden als sein Vorgänger. Die Mischung aus Erkundung, den neuen Naturkatastrophen und diesen bombastisch inszenierten Kämpfen verspricht ein Abenteuer zu werden, das uns wieder tagelang an die Konsole fesseln wird. Der Release am 26. Juni für die PS5 fühlt sich zwar noch etwas hin an, aber die Vorfreude ist nach diesen Einblicken definitiv ins Unermessliche gestiegen. Man kann es kaum erwarten, selbst wieder die Stiefel zu schnüren.

