China kritisiert Luftangriff auf Hamas in Doha und fordert Verhandlungen
China hat scharfe Kritik an dem israelischen Luftangriff auf die Führungsspitze der Hamas in Doha geübt und fordert die Wiederaufnahme von Verhandlungen. Die Regierung in Peking ist besorgt über die potenzielle Eskalation der Spannungen in der Region und betont die Notwendigkeit, die territoriale Souveränität und nationale Sicherheit Katars zu respektieren, wie der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Lin Jian erklärte.
Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten ist aus Sicht Peking ein beunruhigendes Signal. China zeigt sich unzufrieden mit Aktionen, die den Fortschritt bei Verhandlungen über eine Feuerpause im Gazastreifen behindern. Das Regime ruft sämtliche Beteiligten, insbesondere Israel, dazu auf, Schritte zur Wiederaufnahme diplomatischer Gespräche zu unternehmen.
Am Dienstag hat die israelische Armee nach eigenen Angaben einen Angriff auf die Führung der islamistischen Hamas in der katarischen Hauptstadt durchgeführt. Bisher hat Katar gemeinsam mit Ägypten und den USA als Vermittler im Gaza-Konflikt fungiert. Trotz Berichten, die auf eine mögliche Änderung dieser Rolle Katars hinweisen, deutete der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani an, dass sein Land die Vermittlungsbemühungen fortsetzen könnte.

