Bunker-Offensive: Estland rüstet sich gegen Bedrohungen aus dem Osten
Estland hat mit den Vorarbeiten für den Bau von Bunkern begonnen, die eine strategische Verstärkung der Grenzen zu Russland darstellen sollen. Im Zuge eines umfassenden Verteidigungsplans plant das baltische Land, bis Ende 2027 bis zu 600 Schutzräume an den strategischen Punkten im Nordosten und Südosten zu errichten. Diese Einrichtungen sollen primär den Schutz von Soldaten vor direktem Artilleriebeschuss, insbesondere durch 152mm-Granaten, gewährleisten. Des Weiteren ist die Aushebung eines 3,4 Kilometer langen Panzergrabens vorgesehen. Diese Maßnahmen sind Teil der Verteidigungsstrategie, die Estland gemeinsam mit seinen baltischen Nachbarn Lettland und Litauen verfolgt. Ziel ist es, mit physischen Barrieren und Verteidigungsanlagen eine solide baltische Verteidigungslinie zu etablieren. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird von den Regierungen der Region als erhebliche Bedrohung der nationalen Sicherheit wahrgenommen und hat diese verstärkten Sicherheitsanstrengungen ausgelöst.

