Bitcoin stolpert: Kryptomarkt unter Druck

Der Bitcoin, die wohl bekannteste Digitalwährung, verzeichnete am Donnerstag einen spürbaren Rückgang und fiel unter die Marke von 64.000 US-Dollar. Ein solches Niveau erreichte die Kryptowährung zuletzt im Jahr 2024. Seit Jahresbeginn entspricht dies einem Wertverlust von etwa 25 Prozent. Verantwortlich für diesen Rückgang sei eine ungünstige Kombination aus Ängsten vor steigenden Zinsen, der Auflösung riskanter Hebelgeschäfte und Gewinnmitnahmen, so der Analyst Timo Emden von Emden Research. Viele Investoren stehen vor der schwierigen Entscheidung, ob sie angesichts der zunehmenden Unsicherheit an ihren Positionen festhalten oder aussteigen sollen.
Wie Daten von Bloomberg zeigen, war der Bitcoin-Kurs im Vorjahr um über sechs Prozent gesunken. Dies war erst das vierte Mal in der Geschichte der seit 2009 existierenden Digitalwährung, dass ein solcher Verlust verzeichnet wurde.
Trotz der aktuellen Herausforderungen hat Bitcoin seit seiner Einführung im Cent-Bereich bemerkenswerte Kurssteigerungen erlebt. Anfangs lange im dreistelligen Bereich verharrend, begann ein rasantes Wachstum Ende 2012 und führte schließlich zu den heute noch immer beeindruckenden Kursständen.

