Die GEO-Checkliste: 25 Punkte, damit KI deine Website versteht

18. Februar 2026, 14:48 Uhr · Quelle: klamm.de
Foto von Solen Feyissa auf Unsplash

KI-Suche verändert, wie Menschen Informationen finden. Statt nur auf 10 blaue Links zu klicken, bekommen Nutzer immer öfter direkte Antworten, zum Beispiel in Google AI Overviews, ChatGPT, Perplexity & Co. Genau hier setzt GEO (Generative Engine Optimization) an: Inhalte und Websites so aufzubauen, dass KI-Systeme sie schnell verstehen, als vertrauenswürdig einstufen und im besten Fall als Quelle nutzen.

Die gute Nachricht: Du brauchst keine Tricks. Du brauchst Struktur, Klarheit und Inhalte, die wirklich helfen. Diese Checkliste von der GEO Agentur Eberle Consulting zeigt dir die 25 wichtigsten Punkte, die in der Praxis den Unterschied machen.

Warum Struktur für KI so wichtig ist

KI-Systeme lesen nicht wie Menschen. Sie erkennen Muster, Beziehungen und klare Signale: Was ist das Thema? Wer ist der Absender? Welche Aussagen sind belegt? Welche Seite beantwortet welche Frage? Je besser deine Inhalte strukturiert und eingeordnet sind, desto leichter können Suchmaschinen und KI-Systeme daraus verlässliche Antworten ableiten.

Ein guter Merksatz ist: GEO ist nicht „mehr Content“ – sondern besserer Content in kompakter Form.

GEO-Checkliste: 25 Punkte

A) Content: Intent, Antworten, Beispiele (10 Punkte)

  1. Ein Thema pro Seite.
    Jede Seite braucht ein klares Hauptthema. Wenn eine Seite gleichzeitig alles abdecken soll, wird sie selten die beste Antwort.
  2. Suchintention sauber treffen.
    Frage dich: Will der Nutzer lernen, vergleichen oder kaufen? Dein Aufbau muss dazu passen (Info, Vergleich, Leistung).
  3. Kurzantwort am Anfang einbauen.
    2–4 Sätze, die das Thema direkt erklären. Das hilft Menschen und KI-Systemen.
  4. Definitionen in einfacher Sprache.
    Begriffe erklären, ohne Buzzwords. Gerade bei neuen Themen wie GEO ist Klarheit ein Ranking- und Trust-Hebel.
  5. FAQs einplanen (echte Fragen!).
    Nutze Fragen, die Kunden wirklich stellen: Kosten, Dauer, Vorgehen, Voraussetzungen, Risiken.
  6. Beispiele statt Behauptungen.
    Kleine Mini-Cases („Vorher/Nachher“), typische Situationen, konkrete Resultate. Ohne Beispiele wirkt Content generisch.
  7. Checklisten, Schritte, Frameworks nutzen.
    How-to-Abschnitte und Schrittfolgen werden oft als Antwortgrundlage genutzt.
  8. Vergleiche & Entscheidungshilfen einbauen.
    „GEO vs SEO“, „Agentur vs Freelancer“, „Wann lohnt es sich?“ – KI-Systeme lieben klare Abgrenzungen.
  9. Inhalte regelmäßig aktualisieren.
    Vor allem bei dynamischen Themen (KI-Suche, Tools, Plattformen) sind Updates ein Qualitätssignal.
  10. Sprache: klar, natürlich, ohne Floskeln.
    KI erkennt leeren Text. Menschen auch. Schreibe so, dass man es gern liest und zitiert.

B) Technik: Indexierung, interne Links, Schema (7 Punkte)

  1. Indexierung prüfen.
    Stell sicher, dass wichtige Seiten indexiert werden (kein noindex, keine falschen Canonicals).
  2. Saubere URL-Struktur.
    Ansprechende URLs helfen beim Verständnis (und wirken seriös).
  3. Überschriftenhierarchie korrekt (H1/H2/H3).
    Eine H1 pro Seite, dann logisch gliedern. Das ist ein echtes Lesbarkeitssignal.
  4. Interne Verlinkung mit Strategie.
    Pillar-Seiten verlinken auf Cluster-Inhalte (und umgekehrt). So entsteht Themenautorität.
  5. Ladezeit & Mobile optimieren.
    Wenn die Seite langsam oder mobil unbrauchbar ist, verlieren Nutzer Vertrauen und KI-Quellenqualität leidet indirekt.
  6. Strukturierte Daten nutzen, wo sinnvoll.
    Typisch: Organization, Article, FAQ (wenn echte FAQs), LocalBusiness, Service. Nicht übertreiben.
  7. Medien optimieren.
    Bilder komprimieren, Alt-Texte sinnvoll, Geo-Tagging, keine riesigen Dateien. KI-Systeme profitieren von klaren Kontextsignalen.

C) Trust: Autorität, Erwähnungen (6 Punkte)

  1. Klares Über uns.
    Wer seid ihr, was macht euch kompetent, wie erreicht man euch? Ohne das wirkt alles austauschbar.
  2. Autoren-/Expertise-Signale.
    Wenn Inhalte komplex sind: Autor nennen, Erfahrung zeigen, Qualifikationen/Schwerpunkte transparent machen.
  3. Referenzen & Ergebnisse sichtbar.
    Cases, Screens, konkrete Resultate oder nachvollziehbare Projektbeispiele (auch anonymisiert).
  4. Aussagen belegen, wenn es relevant ist.
    Zahlen, Definitionen oder „Best Practices“ sollten auf verlässlichen Quellen basieren. Das erhöht Zitierfähigkeit.
  5. Konsistenz deiner Marke im Web.
    Name, Beschreibung, Leistungen, überall ähnlich. KI-Systeme mögen klare, wiedererkennbare Entitäten.
  6. Erwähnungen (Brand Mentions) aufbauen.
    Gastartikel, Branchenportale, Partnerseiten, lokales Sponsoring, aber nicht in Masse, sondern thematisch passend und glaubwürdig.

D) Local: GBP, NAP, Standortseiten (2 Punkte)

  1. Google Business Profile aktiv pflegen.
    Kategorien, Leistungen, Fotos, Beiträge, Bewertungen, Fragen & Antworten, für lokale Sichtbarkeit oft der schnellste Hebel.
  2. Standortseiten ohne Copy-Paste.
    Wenn du mehrere Orte abdeckst: pro Standort echte Anpassung (Angebot, Beispiele, Einzugsgebiet), nicht nur Städte austauschen.

So nutzt du die Checkliste richtig

Mach es dir leicht: Markiere erst, was bei dir schon sitzt. Dann priorisiere die Punkte, die am meisten Effekt bringen. In den meisten Fällen sind das: Suchintention, klare Kurzantwort, FAQ, interne Verlinkung, Trust-Signale und (wenn lokal relevant) ein sauberes Google Business Profile.

Wenn das Fundament sauber ist, kannst du GEO skalieren: mehr Themencluster, bessere Inhalte, mehr verlinkbare Inhalte

IT / Tech / Website / KI
18.02.2026 · 14:48 Uhr
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