Euro fällt unter 1,18 US-Dollar: Fed-Protokoll sorgt für Bewegung im Devisenmarkt

Der Euro hat im späten US-Devisenhandel am Mittwoch nachgegeben und ist erstmals seit fast zwei Wochen unter die Marke von 1,18 US-Dollar gefallen. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,1785 Dollar, nachdem die Europäische Zentralbank den Referenzkurs zuvor auf 1,1845 Dollar festgesetzt hatte. Zuvor lag der Referenzkurs am Dienstag noch bei 1,1826 Dollar, was einem Dollarpreis von 0,8442 Euro entspricht.
Im Zentrum der Bewegungen stehen die veröffentlichten Protokolle der US-Notenbank. In diesen Sitzungsprotokollen von Ende Januar betonten mehrere Notenbankmitglieder die bestehenden inflationären Risiken. Einige von ihnen hoben hervor, dass die Fed bereit sei, die Leitzinsen zu erhöhen, falls die Inflation die Zielvorgaben der Fed übersteigen sollte.
Diese Aussagen führen zu spekulativen Bewegungen im Markt und belasten entsprechend den Euro. Die Möglichkeit einer Zinserhöhung sorgt für Unsicherheit und erhöht die Attraktivität des US-Dollars, was den Euro unter Druck setzt. Während sich die Anleger auf mögliche geldpolitische Straffungen einstellen, bleibt die weitere Entwicklung des Euro-Dollars ein spannendes Thema für die kommenden Wochen.

