Bitcoin im freien Fall: Robuster US-Arbeitsmarktbericht belastet Kryptowährung
Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin geriet erneut ins Straucheln, nachdem ein positiver Bericht über den US-Arbeitsmarkt veröffentlicht wurde. Auf der Handelsplattform Bitstamp fiel der Bitcoin zuletzt auf 66.318 US-Dollar, obwohl er am Morgen noch über der Marke von 69.000 Dollar gehandelt wurde. Kurzzeitig unterschritt der Kurs sogar die 66.000-Dollar-Marke, was den tiefsten Stand seit dem 6. Februar markiert.
Diese Entwicklung ist auf den unerwartet starken Anstieg der Beschäftigungszahlen im Januar zurückzuführen. Dadurch schwinden die Hoffnungen darauf, dass die Leitzinsen bald gesenkt werden könnten. Da der Bitcoin keine Zinsen abwirft, geriet er unter erheblichen Abwärtsdruck.
Die Krux der jüngsten Entwicklungen liegt im drastischen Preisverfall, der Ende Januar einsetzte und den Bitcoin um bis zu 30.000 Dollar nach unten riss. Am 6. Januar wurde sogar ein kurzfristiges Unterschreiten der 60.000-Dollar-Marke verzeichnet. „Der jüngste Kursschock sitzt den Anlegern noch tief in den Knochen“, resümierte Timo Emden von Emden Research. Der Markt zeigt sich von Rückzug und Absicherung geprägt, während Spekulanten großer Käufe zurückhaltend agieren. Dies bewertet Emden als Warnsignal für die Branche.
Seit dem Allzeithoch im Oktober des letzten Jahres bei etwa 126.000 Dollar hat sich der Bitcoin-Wert zeitweise halbiert. Der Rückgang um mehr als 13 Prozent am vergangenen Donnerstag war nach Angaben von Bloomberg der schwerste Tagesverlust seit November 2022, was die Volatilität und das Risiko von Kryptowährungen unmissverständlich unterstreicht.

