Bitcoin spürt das Gewicht der Quantenrisikobedenken, Branchenführer warnen

Bedenken bezüglich Quantencomputern belasten den Bitcoin-Preis und verlangsamen einige Investitionsflüsse, was zu einer deutlichen Kluft zwischen Entwicklern und vielen Investoren führt.
Entwickler halten Bedrohung für fern
Laut Bitcoin-Entwickler Adam Back von Blockstream sind Quantenmaschinen weit davon entfernt, den Schutz von Bitcoin zu brechen. Er sagt, die Technologie sei noch „lächerlich früh“ und es gebe nach wie vor viele Forschungsbarrieren.
Back erwartet in den nächsten zehn Jahren keine echte Bedrohung und argumentiert, dass, selbst wenn Teile der Bitcoin-Kryptografie kompromittiert würden, das Netzwerk nicht automatisch geleert würde.
Die Sicherheit beruhe nicht ausschließlich auf Verschlüsselung in einer Weise, die Massenraub im Blockchain-Netzwerk ermöglichen würde.
i think the risks are short term NIL. this whole thing is decades away, it’s ridiculously early and they have massive R&D issues in every vector of the required applied physics research to even find out if it’s possible at useful scale. but it’s ok to be “quantum ready” and
— Adam Back (@adam3us) December 18, 2025
Das Risiko, das manche wach hält
Andere Stimmen in der Gemeinschaft sind anderer Meinung. Jameson Lopp, ein bekannter Bitcoin-Ingenieur, hat vor dem schlimmsten Szenario gewarnt, in dem Quantenfortschritte es Angreifern ermöglichen, das ECDSA-Signaturschema zu brechen, das viele Wallets sichert.
In diesem Szenario könnten gefälschte Signaturen verwendet werden, um Gelder zu bewegen, und das Vertrauen der Nutzer könnte schnell erodieren. Diese Warnung wurde als technische Möglichkeit wiederholt, nicht als etwas unmittelbar Bevorstehendes.
How should we treat quantum vulnerable coins in a future where quantum computing becomes a threat? This panel from the Presidio Quantum Bitcoin Summit features myself, @theblackmarble, and @cryptoquick.https://t.co/jhr6hjLXru
— Jameson Lopp (@lopp) September 14, 2025
Investoren machen sich Sorgen, Kapitalverschiebungen
Nic Carter, ein Partner bei Castle Island Ventures, sagte Beobachtern, es sei „extrem bärisch“, wenn einflussreiche Entwickler jegliches Quantenrisiko gänzlich ablehnen.
Er sagte, die Kluft zwischen den Bedenken der Investoren und der Einschätzung der Entwickler sei groß. Berichte haben gezeigt, dass etwas Kapital zurückgehalten wird, während große Inhaber erwägen, das Risiko auf andere Vermögenswerte zu streuen.
Craig Warmke vom Bitcoin Policy Institute fügte hinzu, dass das wahrgenommene Quantenrisiko bereits einige Inhaber dazu veranlasst hat, ihre Bitcoin-Positionen zu reduzieren.
Quantum risk is stemming the flow of capital into bitcoin, and encouraging large holders to diversify out of bitcoin.
When non-technical people express concerns, they sometimes use technically incorrect language. It’s frustrating to see technical people dismiss concerns with an… https://t.co/MtSNY7Ivg3
— Craig Warmke (@craigwarmke) December 18, 2025
Aktuelle Technologie unzureichend
Die meisten Kryptografen sind sich einig, dass heutige Quantencomputer nicht leistungsfähig genug sind, um die Kryptografie von Bitcoin zu knacken. Diese Einschätzung wird allgemein von Analysten berichtet, die beide Bereiche verfolgen.
Metaculus’s median date for when quantum computers will break modern cryptography is 2040:https://t.co/Li8ni8A9Ox
Seemingly about a 20% chance it will be before end of 2030.
— vitalik.eth (@VitalikButerin) August 27, 2025
Dennoch ist der Zeitrahmen umstritten. Basierend auf Berichten von Forschern und öffentlichen Kommentaren von Branchenpersönlichkeiten wie Vitalik Buterin besteht eine messbare Chance — etwa ~20% — dass bis 2030 eine Maschine existieren könnte, die in der Lage ist, die heutige Kryptografie zu brechen. Diese Schätzung hat zu Aufrufen zu proaktiven Maßnahmen geführt.
Rufe nach Bereitschaft werden lauter
Berichten zufolge investieren Finanzinstitute und nationale Programme stark in die Quantenforschung, und Tools wie KI beschleunigen die Forschung in diesem Bereich. Infolgedessen argumentieren viele in der Krypto-Welt, dass Vorsorgepläne bereit sein sollten, lange bevor eine praktische Bedrohung auftaucht.
Vorschläge beinhalten die Umstellung auf quantenresistente Signaturschemata und die Verbesserung der Wallet-Praktiken, damit Gelder während der Updates nicht exponiert bleiben. Einige Experten weisen darauf hin, dass Banken und andere große Ziele möglicherweise früheren Angriffen ausgesetzt sein könnten, was dem Kryptosektor Zeit zur Reaktion geben könnte.

