Bitcoin-Kurs rutscht weiter ab: Nervosität an den Märkten wächst
Die Talfahrt des Bitcoin setzt sich ungehindert fort: Am Donnerstag fiel die führende Kryptowährung erstmals unter die beachtliche Schwelle von 90.000 US-Dollar und wurde auf der Plattform Bitstamp bei etwa 89.700 Dollar gehandelt. Noch zu Wochenbeginn lag der Kurs über 94.000 Dollar, was die rapide Abnahme illustriert.
Das neue Jahr begann mit Vorsicht unter Anlegern, so Timo Emden, Analyst von Emden Research. Er beschreibt das Marktumfeld als äußerst „fragil“ und weist darauf hin, dass der Rückgang unter die 90.000er- Marke ein Indikator für die bestehende Verunsicherung ist. Diese Nervosität wird zudem durch geopolitische Spannungen verstärkt, insbesondere durch den US-Angriff auf Venezuela, der die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten allgemein gedämpft hat.
Obwohl der Bitcoin noch im Oktober ein Allzeithoch von über 126.000 Dollar erreichte, zeigt sich das Jahr 2025 insgesamt eher enttäuschend für die Kryptowährung. Eine Einbuße von knapp über sechs Prozent besiegelt das Jahr als eines der wenigen Verlustjahre seit Bestehen der Digitalwährung, wie Bloomberg-Daten aufzeigen.

